RE: Spielberichte Saison 2018/19

#16 von Pillendreher04 , 28.01.2019 08:15

ARAG-Futsalpokal der Frauen – Endrunde 2019

Nach unserem überraschenden, aber hochverdienten Sieg bei der Hallenstadtmeisterschaft in Essen fuhren wir guten Mutes und ganz entspannt zur Endrunde nach Remscheid, für die sich die 13 Sieger der Kreismeisterschaften qualifiziert hatten. Am Aufgebot mussten wir einige Korrekturen vornehmen, da abwesenheitsbedingt sehr gute Hallenspielerinnen wie Sammy, Mariann, Mayra und zunächst auch Paulina nicht zur Verfügung standen. Für sie rutschten Britta, Gabi und Leonie ins Aufgebot und haben bewiesen, dass sie ebenfalls mehr als ordentlich in der Halle unterwegs sein können.

Mit zwei Siegen gegen die Bezirksligisten aus Wevelinghoven und Richrath sind wir grandios ins Turnier gestartet, waren wie schon vor zwei Wochen extrem effektiv, haben jeweils die erste Chance genutzt, Ruhe ins Spiel gekriegt, den Ball laufen lassen und die 8 Spielminuten souverän runtergespielt. Danach war die Ausgangslage hervorragend bei noch vier ausstehenden Vorrundenspielen. Gegen den späteren Turniervierten aus Hemmerden (Niederrheinliga) war kein Klassenunterschied erkennbar, das Spiel ging dennoch mit 0:1 verloren, kein Beinbruch gegen den Titelverteidiger. Im vierten Spiel gegen die klassentiefste Mannschaft aus Hilgen (Kreisliga) haben wir es nicht geschafft, unsere Tabellenposition zu festigen und auszubauen, uns ist in diesem Spiel wenig eingefallen, wir hatten keine Tiefe im Spiel und wenig Zug zum Tor, deswegen auch kaum klare Torchancen, weswegen das torlose Remis korrekt, aber schon etwas enttäuschend war und uns fürs letzte Turnierdrittel unter Zugzwang brachte. Zum 5. Spiel gegen den SV Budberg (als Regionalligamannschaft angekündigt, aber sicherlich mit maximal der zweiten Garde am Start) haben wir uns mit einem hart erkämpften 1:0-Sieg die Option aufs „Endspiel“ fürs Halbfinale in der Vorrunde durch ein Tor von Paulina, die sofort da war, gegen Heißen erspielt. Vor dem letzten Vorrundenspiel war zwischen Platz 1 und Platz 4 in der Gruppenendabrechnung alles drin. Bei einer Niederlage wären wir am Ende Turniersiebter geworden, ein Remis war fürs Halbfinale zu wenig, bei einem Sieg wären wir sogar Gruppensieger gewesen.

In diesem „Alles-oder-Nichts-Spiel“ hatten wir den späteren Turniersieger (2:1 im Siebenmeterschießen gegen Thomasstadt Kempen) aus der Niederrheinliga mehrfach am Rande einer Niederlage. Wir haben mutig gespielt, sehr bissig und gut verteidigt, schnell nach vorne gespielt und sind sogar durch Bhagi mit 1:0 in Führung gegangen. Leider haben wir nur etwa eine Minute nach der Führung den Ausgleich bekommen. Wir haben dann extrem offensiv gespielt, alles auf eine Karte gesetzt und hatten tolle Aktionen, die zweimal am Pfosten endeten. Die Enttäuschung war natürlich bei den Spielerinnen riesengroß, wir als Trainer waren allerdings begeistert von unseren Hallenauftritten und vor allem der Leistung in diesem letzten Vorrundenspiel. Am Halbfinale sind wir durch ein einziges mickriges Tor, welches wir gegen Hilgen schießen müssen, gescheitert.

Unterm Strich beenden wir die Hallensaison mit Platz 5 bei der ARAG-Endrunde, mit tollen Erlebnissen und nach herausragenden Auftritten, wir haben uns bestens verkauft, nur ein einziges von 12 Spielen verloren und durchweg gezeigt, dass wir mittlerweile auch Halle können. Die Messlatte für die Zukunft liegt ziemlich hoch.

Aufgebot: Sarah, Sophie, Amelie, Bhagi, Paulina, Rabea, Michelle, Gabi, Leonie, Britta

Die Spiele in der Vorrunde

Wevelinghoven-SUS 0:1 (Britta)
SUS-Richrath 3:0 (Amelie, Gabi, Bhagi)
SUS-Hemmerden 0:1
Hilgen-SUS 0:0
SUS-Budberg 1:0 (Paulina)
SUS-Heißen 1:1 (Bhagi)


 
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RE: Spielberichte Saison 2018/19

#17 von Pillendreher04 , 11.02.2019 08:38

SUS Niederbonsfeld – Waldesrand Linden 2:2 (1:0) (Testspiel)

Nach dem witterungsbedingten Ausfall des ersten Tests gegen Mettmann, konnte zumindest das Spiel gegen Waldesrand Linden stattfinden, sodass wir vor dem Rückrundenheimauftakt gegen Schonnebeck am kommenden Wochenende (Anstoß 13:00 Uhr) nicht gänzlich ohne Spielpraxis auf Großfeld nach der langen Winterpause sind.

Wir haben personell und taktisch einiges ausprobiert, das Spiel hat durchaus Erkenntnisse in Richtung des kommenden Wochenendes geliefert. Wir mussten einige „Stammspielerinnen“ aus der Hinrunde abwesenheitsbedingt ersetzen, zudem waren zwei, drei Spielerinnen krankheitsbedingt angeschlagen, sodass es für Paulina und Sammy nur für eine Halbzeit reichte. Nichtsdestotrotz standen 16 Spielerinnen zur Verfügung, jede einzelne kam mindestens eine Halbzeit zum Einsatz.

Wir hatten gegen den Bezirksligafünften aus Westfalen Anlaufprobleme, haben im weiteren Verlauf aber immer besser ins Spiel gefunden, immer flüssiger kombiniert, standen hinten sehr sicher und haben uns eine Vielzahl von Chancen erarbeitet, wobei es wenige glasklare waren. Immerhin nutzte Paulina nach 30 Minuten eine schöne Ablage von Rabea mit einem strammen Abschluss aus 20 Metern zur verdienten Pausenführung.

In der Halbzeit haben wir fünfmal gewechselt, Britta erzielte bereits in der 52. Minute das 2:0. Wir waren in der Folge weiter engagiert, haben den Spielaufbau von Linden meist frühzeitig unterbunden und uns bis zur 70. Minute drei, vier hundertprozentige Chancen erspielt, die wir leider alle nicht in Zählbares verwandelt haben. Da waren wir nicht egoistisch genug und/oder zu unkonzentriert. Mit fortlaufender Spielzeit schwanden bei der ein oder anderen Konzentration und Kraft, sodass wir uns in den Minuten 87 und 89 noch zwei Dinger eingefangen haben. Kann passieren, darf es aber eigentlich nicht, da haben wir nicht mehr mannschaftlich nach hinten gearbeitet und die entscheidenden Zweikämpfe verloren, das müssen wir cleverer lösen und den Vorsprung über die Zeit bekommen.

Wichtigste Erkenntnis aus dem Spiel ist, dass sich einige Spielerinnen, die in der Hinrunde keine Rolle gespielt haben oder vergleichsweise zu weniger Einsatzzeit gekommen sind, über die Laufeinheiten deutlich herangearbeitet haben, dass wir den Abgang von Sabine in der Winterpause aufgrund unserer Flexibilität sicherlich kompensieren können und dass wir im Hinblick auf kommenden Sonntag keinerlei Personalprobleme haben dürften. Wir müssen und werden diese Woche nutzen, weiter an den läuferischen Grundlagen zu arbeiten, um eine gute Basis für das Nachholspiel zu haben. Im weiteren Verlauf der Vorbereitung bis zum offiziellen Rückrundenauftakt am 10.März haben wir noch ausreichend Zeit, um spätestens dann körperlich in bester Verfassung zu sein. Es hat sich gestern gezeigt, dass einige Spielerinnen noch zu große Defizite haben und im Januar besser die ein oder andere Laufeinheit mehr absolviert hätten.


 
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#18 von Pillendreher04 , 18.02.2019 10:20

DSC 1899 – SUS Niederbonsfeld 1:5 (0:4) (Testspiel)

Nach der Absage von Schonnebeck für das ursprünglich geplante Meisterschaftsnachholspiel, für das wir die drei Punkte am grünen Tisch zeitnah erhalten werden, waren wir froh noch spontan ein Testspiel einbauen zu können, auch wenn wir dafür nach Düsseldorf zum enteilten Bezirksliga-Spitzenreiter fahren mussten, um weitere Spielpraxis zu bekommen. Wir waren dankbar über diesen echten Härtetest zum jetzigen Vorbereitungsstand und waren uns sicher, extrem gefordert zu werden. Personaltechnisch hatten wir sieben Ausfälle zu verzeichnen, hatten aber immer noch ein schlagkräftiges Aufgebot zusammen.

Wir wollten und mussten gegenüber dem Spiel gegen Waldesrand Linden von Beginn an bereiter sein, schneller und zwingender nach vorne spielen, konzentrierter vor dem gegnerischen Kasten sein und hinten über die gesamte Spielzeit konsequent verteidigen.

Bereits nach der ersten Halbzeit konnten wir einen Haken an die Vorgaben machen, wir haben vier blitzsaubere Tore erzielt und defensiv kaum was zugelassen, das hatte sich der Gastgeber mit Sicherheit anders vorgestellt, wir haben sie nicht spielen lassen, uns selbst permanent offensiv gelöst und eine Vielzahl an Chancen erarbeitet.

Nach der Pause wollten wir an die sehr gute erste Hälfte anknüpfen, gegentorfrei bleiben und weiter nachlegen. Nach 51. Minuten erzielte der Gastgeber den Ehrentreffer durch einen berechtigten und unhaltbaren Foulelfmeter. Wir haben in der Folge allen mitgereisten Spielerinnen Spielzeit gegeben und positionsbezogen einiges umgestellt und ausprobiert. Dass es nur noch zu einem weiteren Treffer reichte, lag einerseits an der deutlich aggressiveren Gangart von Düsseldorf, andererseits bestimmt auch am satten Vorsprung und noch fehlenden Körnern, wir können momentan das Tempo der ersten Hälfte noch nicht über 90 Minuten bringen.

Insgesamt ein durchweg gelungener Test mit 5 Erfolgserlebnissen (Natascha (3), Rabea und Paulina), an den wir in dieser Woche drei intensive Trainingseinheiten hängen und dann am kommenden Sonntag gegen den SC Sonnborn (Anstoß um 13:00 Uhr bei uns) den letzten Test vor dem Pokalspiel gegen RWE am 27.02. bestreiten.

 
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#19 von Pillendreher04 , 25.02.2019 08:38

SUS Niederbonsfeld – SC Sonnborn 6:1 (3:1) (Testspiel)

Im dritten Vorbereitungsspiel auf die Rückrunde haben wir den zweiten Sieg ungefährdet eingefahren und uns weiteres Selbstvertrauen vor dem Pokalspiel am Mittwoch gegen RWE geholt. Personell hatten wir keine Probleme, obwohl sich in den letzten Wochen diverse Krankheiten, leichtere Verletzungen oder sonstige Ausfälle eingeschlichen haben und es auch gegen Sonnborn zu einigen Absagen kam.

Wir haben den Test letztlich mit 6:1 gewonnen, nachdem es zur Pause 3:1 gestanden hatte. Wir sind bereits in der 8. Minute durch Natascha in Führung gegangen, die einen schönen Pass von Paulina in die Tiefe erlief und souverän abschloss, in dieser Situation hätte die ebenfalls bereite Rabea abseits gestanden, gut gesehen. Leider haben wir uns 10 Minuten später den völlig überflüssigen Ausgleich gefangen, viel zu schlafmützig agiert und um die Bude gebettelt. Bereits zwei Minuten später erzielte Sophie mit einem platzierten Kopfball nach einer butterweichen Ecke von Mariann ein tolles Kopfballtor. In Minute 40 begannen dann die Rabea-Festspiele mit ihrem ersten Treffer zur Pausenführung von 3:1.

Trotz des Ergebnisses, einer Vielzahl von weiteren Chancen und teilweise nett anzuschauender Spielzüge, war eine große Unordnung in der Zuteilung und beim Defensivverhalten zu beobachten, wir waren viel zu weit vom Gegner weg, haben hinten permanent mit vier Leuten drin gestanden, nicht nach vorne verteidigt, viel zu wenig und noch langsamer nachgeschoben, weswegen wir im Mittelfeld sehr oft in Unterzahl waren, nicht in die Zweikämpfe kamen, da hat der läuferische Wille deutlich gefehlt. Das wollten wir in Hälfte zwei besser machen. Wir haben Sophie und Bhagi leicht angeschlagen zur Halbzeit durch Ronya und Leonie ersetzt, nach etwa 60 Minuten kam Michelle für Amelie zum Einsatz.

Ist in Hälfte zwei auch besser geworden, auf der anderen Seite hat Sonnborn auch etwas abgebaut und konnte sich bei ihrer sehr guten Torfrau, die hervorragend mitgespielt hat, viele Situationen erahnte und vieles abgefangen hat, bedanken, dass es nicht zweistellig wurde. Gegen die drei weiteren Treffer durch Rabea war auch sie machtlos, absolutes Highlight ihr Kopfballtreffer zum 5:1 nach wiederum toller Ecke von Mariann, da hat im Timing alles gestimmt, der Ball segelte unhaltbar aus 10 Metern ins linke Kreuzeck, das war nicht einfach, aber perfekt gemacht, ein Kopfballtreffer fürs Lehrbuch.

Wir sind gut vorbereitet auf das Pokalspiel übermorgen gegen RWE (Anstoß 19:30 Uhr), hoffen, dass in den kommenden Tagen bis zum 10. März viele Spielerinnen ihre krankheitsbedingten Defizite aufholen werden und freuen uns schon jetzt auf eine spannende Rückrunde.


 
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#20 von Pillendreher04 , 28.02.2019 08:55

SUS Niederbonsfeld – RW Essen 6:3 (2:1) (Kreispokal Viertelfinale)

Nach dem deutlichen 6:1-Sieg in der ersten Runde bei Ruwa Dellwig hatten wir im ersten Pflichtspiel des Jahres 2019 über den Ligakonkurrenten von RW Essen eine deutliche höhere Hürde zu meistern. Wir wollten uns auf heimischem Rasen unbedingt fürs Halbfinale und das nächste Heimspiel um den Einzug ins Kreispokalfinale gegen den bereits ermittelten Gegner Adler Frintrop (Termin Ostersamstag) qualifizieren. Nach einem klassischen Pokalfight über 90 intensive Minuten ist uns das gestern mit einem auch der Höhe nach verdienten 6:3-Sieg eindrucksvoll gelungen.

Bezüglich des Kaders hatten wir nach all den krankheitsbedingten Ausfällen und Absagen in den letzten Wochen dieses Mal das Luxusproblem mit Lara, Maddy, Michelle und Ramona H gleich vier Spielerinnen streichen zu müssen, die aber alle zum Zuschauen anwesend waren, was verdeutlicht wie eng der Zusammenhalt in der Mannschaft ist.

Aus den Erfahrungen der letzten Spiele gegen RWE hatten wir uns auf einen offensivstarken Gegner eingestellt, der allerdings defensiv deutlich schwächer aufgestellt ist. Wir wollten kompakt auftreten, dem Gegner im Mittelfeld wenig Platz zur Entfaltung lassen, schon bei der Ballannahme da sein bzw. diese direkt verhindern, besser nach vorne verschieben, schon möglichst in des Gegners Hälfte die Bälle gewinnen und zügig zum Abschluss kommen. Über weite Strecken des Spiels ist uns das (nach anfänglichen Problemen) auch sehr gut gelungen, wir haben uns eine Vielzahl an Möglichkeiten erspielt, konnten aber auch gerade in der ersten Hälfte nicht alles in Richtung des eigene Kastens verhindern.

Das Spiel war noch keine zwei Minuten alt als wir bereits durch Natascha, die mustergültig von außen durch Rabea bedient wurde und am kurzen Pfosten den Fuß in die Hereingabe hielt, in Führung gehen konnten. Allerdings konnte RWE bereits in der 5. Minute ausgleichen, ein überraschender Abschluss von ganz weit draußen rauschte in die kurze Ecke des von Sarah gehüteten Tores. Bis zur erneuten Führung durch Paulina in der 30. Minute (toller Ballgewinn von Bhagi in des Gegners Hälfte) entwickelte sich ein munteres Spiel, beide Mannschaften versuchten ihre Offensivpower durchzubringen. Wir waren dabei deutlich sattelfester organisiert als der Gast, unsere Abwehrreihe (Chrissie, Bhagi, Sophie und Sammy) und das zentrale Mittelfeld mit Mariann und Amelie war hochkonzentriert und meist immer den berühmten Schritt schneller am Ball. Über die beiden Außen Ronya und Paulina rollte eine Welle nach der anderen in Richtung der beiden Sturmspitzen. Leider haben wir es nicht geschafft mit einer deutlicheren Pausenführung als dem 2:1 für ein paar Minuten Luft zu holen.

Personell unverändert ging es in den zweiten Abschnitt. Wir mussten die Anspannung hochhalten, durften keinen Gang zurückschalten, uns nicht auf der Führung ausruhen und versuchen, so schnell wie möglich nachzulegen.

In der 60. Minute ist uns das gelungen. Nach wieder einmal einer gefühlvollen Ecke von Mariann lief Sophie unwiderstehlich in den Ball und drückte diesen per Kopf in den Winkel. Wirklich beruhigend war diese erste Zweitore-Führung aber nicht, RWE hat nicht aufgegeben und uns defensiv weiter beschäftigt. Wir haben dann den ersten Wechsel vorgenommen und mit Britta für Ronya weiter auf Offensive geschaltet, Rabea rückte für Ronya auf die rechte Seite ins Mittelfeld. Kurz darauf kam Leonie für Chrissie, die körperlich auf der Felge lief, auf der rechten Abwehrseite zu Spielminuten. In der 67. Minute kam der Gast wieder auf 2:3 heran, vorab verloren wir eine Zweikampfserie und waren deshalb nicht in der Lage den Gegentreffer zu verhindern. Britta war nach ihrer Einwechselung aber sofort im Spiel und brauchte nur 15 Minuten um das Ergebnis mit einem Doppelpack zwischen der 70. Und 75. Minute auf ein beruhigendes 5:2 auszubauen. So stellt man sich einen idealen Joker vor, wobei sie natürlich viel mehr als ein Joker ist, aber nach längerer Krankheit erst wieder herankommen muss. Bei beiden Treffern wurde sie von Paulina und Rabea toll in Szene gesetzt, der Abschluss war dann nicht mehr ganz so schwierig, aber die Dinger muss man auch erstmal machen. Der ganz große Wille von RWE war damit gebrochen, sie haben es sich aber nicht nehmen lassen ein drittes Mal zuzuschlagen und in der 80. Minute erneut zu verkürzen. Wir haben bis zur letzten Minute nach vorne gespielt und durch Paulinas zweiten Treffer in der 85. Minute den Endstand hergestellt.

Wir haben nahtlos an die Testspiele angeknüpft, müssen uns durch Sabines Abgang im zentralen Mittelfeld neu aufstellen und einspielen, Amelie und Mariann machen das sehr gut, die „Kurze“ und die „Lange“ finden sich immer besser und ergänzen sich hervorragend durch ihre vorausschauende und ruhige, aber auch kompromisslose Spielweise. Toll zu sehen, dass wir uns gegenseitig geholfen haben, dass wir sehr häufig in Überzahl auf die verlorenen Bälle gegangen sind und viele postwendend zurückerobert haben, da war große Bereitschaft und viel Feuer erkennbar. In der Abwehrkette haben wir es trotz der drei Gegentreffer hervorragend gemacht, bei so viel Schnelligkeit seitens RWE kommt frau schon zwangsläufig das ein oder andere Mal in Bedrängnis.

Die Mädels haben es sich nun verdient ausgiebig Karneval zu feiern, weiter geht es mit dem nächsten Training erst am kommenden Mittwoch, das erste Meisterschaftsspiel gegen Klosterhardt findet am 10.3. um 13:00 Uhr an der Kohlenstraße statt – wir sind gut vorbereitet.

 
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RE: Spielberichte Saison 2018/19

#21 von Pillendreher04 , 11.03.2019 09:21

SUS Niederbonsfeld – Arminia Klosterhardt 2:2 (0:0)

Nix „Zalando und schrei vor Glück“, sondern „spare nicht beim Optiker, sondern bei Lidl“… Unfassbar, wie uns fünf Minuten vor Ende eines an sich schon schwierigen Spiels durch den Schiedsrichter zwei Punkte geklaut wurden! Wir sprechen nicht ansatzweise (nach allerdings klarem Foul) über Elfmeter, sondern über mindestens 17 m und Freistoß. Es ist nicht entscheidend, wo die gegnerische Spielerin zum Liegen kommt, sondern wo sie zu Fall gebracht wird, kleine Regelkunde am Rande. Auch nach einer Mütze Schlaf, kann ich mich nach einer so krassen Fehlentscheidung schwer beruhigen.

Im Vorfeld des gestrigen Spiels hatten wir keine Not, aber doch einige Mühe einen quantitativ ausreichend großen Kader zusammen zu bekommen, die Qualität war allerdings allemal vorhanden. Gabi und Lara saßen zunächst draußen, wir begannen im bewährten 4-4-2 (Sarah - Chrissie, Bhagi, Sophie, Ramona W – Paulina, Amelie, Mariann, Ronya - Natascha, Rabea). Momentan tragen wir noch zu viele Altlasten in Form von (verschleppten) Erkältungen und Verletzungen mit uns herum, aber dafür ist unser Kader eben breit angelegt und einzelne Engpässe sollen niemals ein Alibi sein, alle Starter hatten unser vollstes Vertrauen. Größte Baustelle war das gestrige Wetter, zur Nässe kam ein extrem böiger Wind, der ein gepflegtes Fußballspiel nicht wirklich zuließ. Aber damit mussten beide Teams zurechtkommen, es war klar, dass vsl. die Truppe die Nase am Ende vorn haben würde, die diese Rahmenbedingungen am besten ausgeblendet bekommt.

Wir wollten eigentlich alles besser machen als im Hinspiel, wo wir die mit Abstand schlechteste Saisonleistung abgeliefert hatten, heißt, nicht die ersten 45 Minuten komplett verpennen und abschenken, viel mehr Zug zum Tor und Durchschlagskraft entwickeln und defensiv nicht so schlafmützig unterwegs sein.

Die Punkte 1 und 3 haben wir in Halbzeit eins definitiv hinbekommen, wir waren meist griffig und hellwach, fußballerisch war es wegen der Bedingungen natürlich schwierig etwas Durchdachtes zu Wege zu bringen, da war auf beiden Seiten viel Zufall dabei. Vor unserem eigenen Kasten wurde es eigentlich nicht gefährlich, auf der anderen Seite haben wir auch nur zwei klarere Chancen zur zufriedenstellenden Erledigung des Punktes 2 gehabt. Aus der einen von Natascha nach 30 Minuten muss allerdings die Führung fallen, nachdem sie die letzte Frau energisch anlief, sich den Ball erkämpfte und aus 17 Metern frei vor der Torhüterin am Kasten vorbei schoss. Rabea kam bei ihrer Abschlusschance einen Schritt zu spät. Klosterhardt rückte sehr geordnet und konsequent von hinten raus, wir sind da viel zu langsam nachgekommen und standen in der ein oder anderen Situation wieder einmal abseits, da müssen wir definitiv cleverer werden.

Mit einem leistungsgerechten 0:0 ging es in die Halbzeit, viel vorzuwerfen hatten wir dem Team nicht, jede einzelne war engagiert und bemüht Linie ins Spiel zu bekommen. Wir wollten an die ersten 45 Minuten anknüpfen und haben die Sinne dafür geschärft, dass eben heute vieles dem Zufall überlassen bleibt und dass der erste gravierende Fehler schon der spielentscheidende sein kann. Wir wollten weiter die Ruhe bewahren und möglichst die erste sich uns bietende Chance im zweiten Abschnitt nutzen. Personell unverändert ging es weiter.

Viel besser können zweite 45 Minuten nicht beginnen, bereits nach 53 Minuten lagen wir 2:0 in Front. Zunächst erlief Rabea in der 50. Minute und in der ihr eigenen Weise einen Ball in die Spitze, scheiterte noch im ersten Versuch, setzte aber nach und überwand die Torhüterin mit Übersicht. Nur drei Minuten später zog Paulina über links an, bog 20 Meter vor dem Kasten in die Zentrale ab und versenkte die Kugel unhaltbar und hoch im gegnerischen Kasten. So einen Start hatten wir uns natürlich gewünscht, gerade jetzt war aber bis zum Schlusspfiff mannschaftliches Verteidigen und die Bereitschaft angesagt, auch offensiv noch den ein oder anderen Nadelstich zu setzen. Mit Gabi und ihrer Schnelligkeit wollten wir ab der 60. Minute für Ronya einen Baustein in den Plan hinzufügen. Wir müssen nach etwa 65 Minuten eigentlich das 3:0 machen, doch die gegnerische Keeperin holte einen Ball sensationell aus dem Winkel. In der 70. Minute haben wir noch Lara für Amelie gebracht, die auch heute wieder trotz (noch) fehlender, altersbedingter Erfahrung im Damenbereich eine tolle Partie in der so wichtigen Zentrale neben Mariann absolvierte. Mit Lara wollten wir Frische und zusätzliche Ballsicherheit reinwerfen. Wir müssen uns in erster Linie vorwerfen (lassen), dass wir ab der 75. Minute nicht mehr in der notwendigen Art und Weise mannschaftlich nach hinten gearbeitet und die Räume zugestellt haben. Es schlichen sich zu viele Unzulänglichkeiten ins Spiel hinein, vor dem ersten Gegentreffer in der 80. Minute fabrizierte Sophie einen Querschläger am eigenen Strafraum, hier wäre es deutlich besser gewesen, den Ball ohne Bedrängnis zunächst vom Himmel zu pflücken. Wir standen dann auch zu weit vom Gegner weg und schon war der Gast wieder im Spiel. Über den Elfmeterwitz des Jahres in der 85. Minute ist fast alles gesagt, es bleibt noch die Frage offen, warum der Schiedsrichter die Sehhilfe nicht von der Stirn auf die Nase geschoben hat.

Unterm Strich geht das Remis durch zwei Doppelschläge aber sicherlich in Ordnung, wir müssen uns an die eigene Nase packen und die sicherlich große Wut in die Trainingswoche und in das folgende Spiel am nächsten Sonntag beim Tabellenführer aus Düsseldorf legen. Wir sind guter Dinge, dass sich unser Lazarett lichtet und dass wir auch beim Klassenprimus etwas mitnehmen können.

 
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RE: Spielberichte Saison 2018/19

#22 von Pillendreher04 , 18.03.2019 10:02

DJK TuSA 06 Düsseldorf – SUS Niederbonsfeld 3:0 (2:0)

Beim Ligaprimus zu verlieren ist keine Schande, wir können erhobenen Hauptes aus dem Spiel gehen, wir haben viel versucht und können uns nun in Ruhe auf das kommende Heimspiel am nächsten Sonntag um 13:00 Uhr gegen Fuhlenbrock vorbereiten. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir nach dem vierten Spiel der Rückrunde von 12 möglichen Punkten auch schon wieder sieben geholt haben und auf dem besten Wege sind, ähnlich viele Zähler wie in der Hinrunde zu holen.

Die Ausgangslage vor dem Anpfiff war nicht die beste, da uns in Rabea und Britta zwei Knipser fehlten, die etwas mehr als die Hälfte unserer Tore bis dato erzielt haben. Ist definitiv kein Alibi, wir hatten immer noch viel Potenzial auf dem Rasen, aber gegen einen Gegner, der um den Aufstieg spielt, mit ihrer Nr. 10 eine absolute Unterschiedsspielerin in ihren Reihen hat und im Durchschnitt mehr als 5 Jahre älter ist als wir, ist das doch ein Mosaikstein, der uns für eine Überraschung gutgetan hätte. So sind wir das erste Mal seit dem 18.09.2016 (!!) in einem Meisterschaftsspiel ohne eigenen Treffer geblieben, das ist im wahrsten Sinne des Wortes außergewöhnlich! Wobei, Natascha erzielte gestern blitzsauber das 1:3, welches uns der Schiedsrichter aber wegen angeblichen Handspiels nicht gönnen wollte, war nicht spielentscheidend, abhaken.

Gegen einen sehr spielstarken Gegner konnten wir nicht ruhigen Gewissens an unserer sonstigen Ausrichtung festhalten und haben eine zweite Stürmerin zugunsten einer weiteren Mittelfeldakteurin geopfert, um das zentrale Mittelfeld möglichst dicht zu bekommen. Vor Sarah agierten in der Viererkette Ronya, Sophie, Chrissie und Gabi. Bhagi haben wir zentral zu Mariann und Lara gestellt, um zusätzliche Robustheit reinzuwerfen, über außen kamen Amelie rechts und Paulina links, vorne Natascha. Auf der Bank zunächst Sammy nach längerer Krankheit und Ramona W.

Das Rückspiel gegen Rosellen zum Ende des letzten Jahres wollten wir uns als Muster heranziehen für die Art und Weise wie wir auch in diesem Spiel so gut es ging bestehen wollten, hieß, aggressiv und mannschaftlich herausragend verteidigen, von Zeit zu Zeit mutig in die Spitze spielen und ein nerviger Gegner sein. Wenn frau dann allerdings in der 3. Minute bereits in Rückstand gerät, macht das die Ausgangslage ungleich schwerer. Wir waren im Mittelfeld nicht sortiert, konnten den Ball in die Spitze und den Querpass in der Folge trotz Überzahl nicht verhindern, sodass der gegnerischen Spielerin auch noch die Zeit blieb Sarah auszutanzen und ohne Probleme zu vollenden. Bereits 15 Minuten später klingelte es erneut. Wir kamen zu Beginn des Spiels eigentlich immer einen Schritt zu spät und konnten die Flanke von außen mal wieder nicht verhindern, der folgende Kopfball aus dem Lehrbuch war kaum zu verhindern, Sarah chancenlos. Es sah dann fast so aus, dass wir heute sehr deutlich an unsere Grenzen stoßen werden. Allerdings hat sich die Mannschaft dann auf das besonnen, was wir unbedingt sehen wollten – nicht auseinanderbrechen und sich abschießen lassen, sondern immer den Kopf oben be- und das Spiel offen halten. Wir kamen besser ins Spiel, hatten sehr gute bis klare Aktionen gegen eine nicht wirklich sattelfeste Düsseldorfer Abwehrreihe, aber eben nicht das, was man auf dem Niveau haben muss, nämlich die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Lara per Distanzschuss aus 20 Metern verfehlte ebenso wie Paulina mit zwei, drei guten Einzelaktionen, wo der Ball jeweils knapp am Kasten vorbeirauschte. Natascha hatte es vorne schwer, hielt aber gut und ruhig die Bälle in der Spitze, musste leider zu oft und zu lange auf nachrückende Unterstützung warten und hatte nicht das hundertprozentige Zutrauen in ihre Schnelligkeit, da wäre mehr drin gewesen.

Für die zweite Hälfte hatten wir uns vorgenommen, besser ins Spiel zu kommen, wir wollten bei 0:0 beginnen, weiter mutig sein und versuchen, Durchgang zwei für uns zu entscheiden. Personell haben wir zunächst nichts verändert, obwohl mindestens Amelie grippegeschwächt ins Spiel gegangen war und die beiden Wechsel in Hälfte zwei absehbar waren.

Wir haben auch in der zweiten Halbzeit in unserem Rahmen sehr ordentlich Paroli geboten, waren weit davon entfernt deklassiert zu werden, haben uns gewehrt, obwohl das 3:0 in der 58. Minute nach einer unnötigen Ecke und äußerst unglücklich in der Vollendung natürlich eine gewisse Vorentscheidung an diesem Tag war. Wir hatten offensiv aber weiter gute Aktionen, Natascha scheiterte frei vor dem Tor, nachdem sie in aussichtsreicher Position nur die Torfrau traf, bevor ihr später der verdiente Anschlusstreffer durch den Pfiff des Schiedsrichters verwehrt blieb. Wir hatten durch Sophie mit einem Freistoß aus 20 Metern über die Kiste und nach einer unübersichtlichen Aktion nach eigener Ecke gute Möglichkeiten, aber es sollte halt nicht sein. Mit Sammy nach 68 Minuten für Amelie und Ramona für Chrissie in Minute 77 haben wir frische Leute reingeworfen, die erfolgreich mit daran gearbeitet haben, dass wir bis zum Schluss wenig zugelassen haben.

Natürlich war die Enttäuschung bei jeder einzelnen groß, dass wir von der Überraschung dieses Mal doch ein Stück weit weg waren. Ein gutes Zeichen, dass wir uns als Liganeuling mittlerweile schon ärgern gegen etablierte Gegner nichts Zählbares zu holen. Aber mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren fehlt eben auch (noch) die Erfahrung und die notwendige Portion Cleverness, die beim Gastgeber deutlicher ausgeprägt war. Den wesentlichen und spielentscheidenden Unterschied hat Düsseldorfs Nr. 10 gemacht, eine Spielerin, die sicherlich nicht nur wir nicht in den Griff bekamen, die permanent unterwegs war, sich die Bälle holte und technisch herausragend verwertete und verteilte. Wir waren auf sie vorbereitet, aber eben nicht in der Lage, sie ansatzweise aus dem Spiel zu nehmen. So ein Spielertyp fehlt uns (noch), jemand, der das Spiel klar an sich reißt, die anderen mitzieht und läuferisch vorangeht.

Tabellarisch hat sich für uns nichts verändert, wir bleiben weiter auf dem Boden und werden uns am kommenden Sonntag sicherlich wieder erfolgreich präsentieren (wollen) und die torlose Serie von einem Spiel direkt wieder beenden.

 
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#23 von Jörg S. , 25.03.2019 21:03

SuS Niederbonsfeld - SV BW Fuhlenbrock 3:1 (2:1)

Pflichtsieg bringt SuS Damen auf Platz 4
Die SuS Damen haben den 0:3 Rückschlag gegen den Spitzenreiter letzte Woche gut weggesteckt und mit einem nie gefährdeten 3:1 Sieg gegen BW Fuhlenbrock den vierten Tabellenplatz erklettert.

„Wichtig war uns heute wieder Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufzubauen. Wir wollten den Ball von hinten heraus laufen lassen und unser Passspiel, das uns die gesamte Saison bisher ausgezeichnet hat, wieder selbstbewusst aufzuziehen,“ beschreibt Co-Trainer Jörg Schwarz die Marschroute, „und das ist uns im Endeffekt auch gelungen“.

Das brauchte allerdings auch seine Zeit. In den ersten Minuten lief der Ball nur holprig. Viele vermeidbare Abspielfehler ließen keinen Spielfluss aufkommen. Der frühe Führungstreffer von Rabea Haarmann in der 5. Minute täuscht über die fahrige erste Viertelstunde hinweg. Der Gegentreffer in der 22. Minute nach einem vermeidbaren Ballverlust paßte ins Bild. Dann kamen die Bonsfelderinnen allerdings besser ins Spiel und dominierten den Gegner zunehmend. Angriff um Angriff rollte auf das Fuhlenbrocker Tor, ohne allerdings wirklich zwingende Chancen. Paulina Schwarz Weitschuss in der 28. Minute mußte dann auch abgefälscht werden um im Tor zu landen.

Gleiches Bild im zweiten Abschnitt, die Bonsfelderinnen spielten durchaus passabel bis zum gegnerischen Sechzehner, im finalen Abschluß fehlte entweder die Konzentration oder das notwendige Glück. Paulina Schwarz zweites Tor fiel dann nach einer Standardsituation. Einen von Mariann Farkas immer gefährlichen Eckbällen verwandelte sie in der 52. Minute mit dem Kopf aus neun Metern. Da die SuS Torfrau Cora Schwetz auch im zweiten Abschnitt einen ruhigen Tag verlebte, blieb es bei dem alles in allem verdienten 3:1 für die Hattingerinnen.

Tore für den SuS: 1:0 Rabea Haarmann (5.), 2:0 Paulina Schwarz (28.), 3:1 Paulina Schwarz (52.)

SuS: Schwetz – Gabriel, Brauksiepe (56. Hinz), Wagner (56. Behrendt), Schwarz, Modha, Birkel, Haarmann, Werwer, Feer, Farkas (73. Arguelles-Sauret)


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RE: Spielberichte Saison 2018/19

#24 von Pillendreher04 , 08.04.2019 08:58

SUS Niederbonsfeld – SSvG Velbert 1:2 (0:1)

Fußball kann zuweilen sehr grausam und ungerecht sein. So eine Erfahrung mussten wir gestern leider wieder einmal machen, auch einen Tag später ist die Verbitterung enorm groß, was den Verlauf und den Ausgang des gestrigen Derbys betrifft. Wie schon im Hinspiel haben wir (dieses Mal sogar in der Nachspielzeit) einen Punkt eben nicht geholt. Über die Saison gerechnet sind es nun schon aufsummierte 7 Punkte (zwei gegen Velbert, einer gegen Düsseldorf, vier gegen Klosterhardt), die wir in den letzten 5 Minuten hergegeben haben, weil wir eigene Großchancen in der crunch time versemmelt bzw. vielmehr durch eigene Unzulänglichkeiten vor dem eigenen Kasten verschenkt haben. Deswegen sieht die schnöde Tabelle so aus wie sie aussieht. Da müssen wir uns an die eigene Nase packen, da sind wir deutlich zu grün hinter den Ohren. Was das gestrige Spiel an sich betrifft waren wir über große Teile des Spiels mehr als auf Augenhöhe unterwegs, haben den Zuschauern beste Unterhaltung geboten, immer an uns geglaubt und waren in der zweiten Hälfte näher am Sieg als Velbert.

Wir wollten wieder beweisen, dass man gegen uns die Punkte nicht einfach so nebenbei holt, wir wollten unangenehm sein und uns für die schon bittere Hinspielniederlage revanchieren. Taktisch etwas anders ausgerichtet, vor Cora in einem 4 (Amelie, Gabi, Sophie, Sammy) -1(Mariann) -4 (Mayra, Paulina, Britta, Rabea) -1 (Natascha) – System wollten wir den Gast schon im Spielaufbau unter Druck setzen, früh die Bälle gewinnen und schnell zum Abschluss kommen. Auf der Bank nahmen Chrissie, Lara, Ronya und Ramona W zunächst Platz.

In der ersten Viertelstunde passierte nicht viel, beide Mannschaften tasteten sich ab. Wir standen hinten recht gut, hatten im Mittelfeld aber zu viele einfache Ballverluste aus einem überschaubaren Passspiel heraus und haben es nicht geschafft, rechtzeitig den Gegner im Mittelfeld beim Spielaufbau zu stellen, weil wir dann doch den ein oder anderen Meter zu weit weg standen, zu spät reagierten und so die vertikalen Bälle nicht verhindern konnten. Aus so einer Situation heraus entwickelte sich der berechtigte Foulelfmeter für die Gäste, die diesen in der 18. Minute eiskalt verwandelten. Ich kann im eigenen Sechzehner, zumal die Aktion an der Strafraumkante stattfand und der Gegner sich mit dem Rücken zum eigenen Tor befand, einfach nicht so entschlossen hingehen, das war höchst unclever, so Geschenke werden natürlich gerne angenommen. Nach diesem wieder viel zu frühen Gegentor hast du gegen Spitzenteams erstmal das Problem, den Rückstand aus den Klamotten und dem Kopf zu bekommen. Es hat etwas gedauert bis wir uns nach diesem Nackenschlag aus dem Nichts wieder gefangen hatten, waren dann aber wieder im Spiel. Leider klatschte Brittas Schrägschuss nur an den Querbalken, zuvor holte die Gästekeeperin bereits einen strammen Abschluss von Paulina aus dem Winkel. In der 38. Minute mussten wir bereits den ersten Wechsel vornehmen, Natascha verletzte sich in einem Laufduell am Knöchel, versuchte es noch einmal, vergeblich. Für sie kam Ronya auf der rechten Seite zum Einsatz, Mayra wechselte auf links und Rabea in die Spitze. Rabea kam kurz vor der Halbzeit aus vollem Lauf einen Schritt zu spät zum Kopfball in Höhe des Elfmeterpunktes, nach diesem Duell blieb die siegreiche Torhüterin verletzt liegen, konnte aber nach Behandlung weitermachen, da hätte sich Rabea auch ordentlich weh tun können, aber der Mut und der Wille dieses Duell zu gewinnen - alle Achtung. Mit dem 0:1 und nur einer zugelassenen hochkarätigen Chance für den Gast durch den Elfmeter ging es in die Halbzeit.

In dieser haben wir auf ein 3-5-2 umgestellt, Britta sollte weiter vorne zweite Anspielstation sein, Amelie rückte von der rechten Außenverteidigerposition ins zentrale Mittelfeld.

Wir haben eine viel bessere zweite Hälfte gespielt, waren griffig und haben alles reingeworfen, um noch den Ausgleich zu erzielen. Nach einer Stunde wollten wir noch mehr Tempo über außen reinbringen und haben Gabi auf die linke Mittelseite gezogen, für Mayra kam Chrissie in der Dreierkette zum Zug. Die erste dicke Chance hatte Sophie mit einem Freistoß aus 25 Metern, der direkt und platziert geschossen am linken Pfosten vorbeirauschte. In der 64. Minute haben wir uns für den Aufwand belohnt und nach einem tollen Spielzug mit viel Zug zum Tor über Amelie und Paulina durch Britta den Ausgleich erzielt. Ihr 10. Saisontor – eine absolute Willensleistung im Abschluss, da war die unbedingte Gier zu sehen, den Ball trotz Bedrängnis im Kasten unterzubringen. Das Spiel war wieder offen, es ging ein Ruck durch die Mannschaft, die Forderung weiter mutig nach vorne zu spielen, wurde voll umgesetzt, jede einzelne bekam in der Euphorie zusätzliche Luft, die in der ersten Hälfte stellenweise noch gefehlt hatte. Rabeas Abschluss von rechts aus spitzem Winkel verfehlte das Ziel am langen Pfosten, Brittas Energieleistung mit Abschluss aus 18 Metern landete nicht im Kasten, sondern wurde von der Torfrau glänzend über den Balken gelenkt. Wir waren dran und der Führung sehr nah. Wieder aus dem Nichts bekamen wir etwa 10 Minuten vor Schluss den zweiten Foulelfmeter gegen uns, deutlich umstrittener als der erste, Kategorie „kann man geben, muss man aber nicht“, wieder nach Foulspiel an der Strafraumkante. Ausgleichende Gerechtigkeit, der Ball wurde neben das Gehäuse gesetzt. Wir sind bewusst nicht auf Sicherung des einen Punktes gegangen und haben uns defensiv eingeigelt, dass passt nicht zu uns, wir wollten gewinnen. Amelie hatte noch eine tolle Gelegenheit, wenn sie den Ball, der ihr perfekt in 20 m Entfernung vor die Füße rollt, direkt aufs Tor jubelt und nicht annimmt, dann ist die Kugel bei ihrer Schusstechnik recht sicher drin. So verpuffte die Aktion leider. Cora hielt uns mit einer Glanzparade kurz darauf im Rennen. War das Spiel aufgrund des Spielstands und der Tatsache, dass Velbert den Dreier in Richtung Aufstieg unbedingt brauchte, nicht schon dramatisch genug – wir können Abhilfe schaffen und die Stimmung auf den absoluten Nullpunkt bringen. In der 92. Minute haben wir einen langen und flachen Ball auf die rechte Seite nicht verhindert, traten dann noch über die Kugel, der Rest ist Geschichte, leider ein ganz bitteres Kapitel, die Enttäuschung kaum zu überbieten.

Wir können keiner Spielerin etwas vorwerfen, alle haben zumindest in den zweiten 45 Minuten alles gegeben, Fußball ist ein Fehlerspiel, wir haben leider wieder einen zu viel eingebaut. Wir befinden uns in einer sehr komfortablen Position mit einer sehr jungen Mannschaft, hoffen auf den Lerneffekt aus vielen Situationen in dieser ersten Landesligasaison. Für die Tabelle zählen nur die Punkte, Jammern auf hohem Niveau – wir haben bis zum heutigen trotzdem eindeutig zu viele verschenkt. Die Richtung stimmt, auch diese Niederlage wird uns nicht umwerfen. Wenn wir uns jetzt mal geschüttelt haben, gehen wir voller Zuversicht in die beiden nächsten Duelle gegen Frintrop – zunächst in der Meisterschaft am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr in Frintrop, dann am Ostersamstag um 11:00 Uhr im Kreispokalhalbfinale auf der heimischen Anlage.

 
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RE: Spielberichte Saison 2018/19

#25 von Pillendreher04 , 15.04.2019 08:06

DJK Adler Frintrop – SUS Niederbonsfeld 1:4 (1:3)

Zum Auftakt der Frintroper Woche haben wir uns in der Meisterschaft auch der Höhe nach verdient mit 4:1 durchgesetzt. Nun empfangen wir am Mittwoch (17.04., Anstoß 19:30 Uhr) und im Pokalhalbfinale den Gast aus Essen auf der heimischen Anlage, wollen auch dieses Spiel siegreich gestalten und uns für das Kreispokalendspiel gegen Steele qualifizieren.

Kadertechnisch hatten wir keine Sorgen, aber doch das „Problem“ eine Abwehrreihe zu formieren, da uns verletzungs- und urlaubsbedingt gleich vier Defensivkräfte fehlten. Da wir aber sehr flexibel unterwegs sind und Spielerinnen auch Positionen annehmen, die für sie nicht alltäglich sind, haben wir auch diese Aufgabe gelöst bekommen und begannen in folgender Aufstellung:

Sarah – Ronya, Sophie, Sammy, Ramona W – Amelie, Lara, Mariann, Paulina – Britta, Rabea
Auf der Bank saßen Cora, Mayra, Michelle, Ricci und Chrissie, die kurzfristig doch noch zur Verfügung stand.

Vor dem Spiel galten wir sicherlich als Favorit, uns war aber bewusst, dass die Partie unter den genannten personellen Umständen und der Tatsache, dass der Gastgeber befreit aufspielen konnte, sicherlich kein Selbstläufer werden würde. Um den vergleichsweise sehr breiten Platz zu beherrschen, war es erforderlich gerade horizontal gut zu verschieben, um die Räume defensiv verdichtet zu kriegen.

Wir fanden konzentriert ins Spiel und gingen bereits in der 6. Minute durch Amelie, die (nach tollem Antritt und Laufweg) einen Ball in die Spitze erlief und diesen an der aus dem Tor stürzenden Keeperin vorbei spitzelte, in Führung. Bis zu ihrem zweiten Treffer in der 24. Minute hatten wir doch das ein oder andere Zuordnungs- und Organisationsproblem im Defensivverhalten, es taten sich in der Rückwärtsbewegung teils immense Lücken durch zu viele einfache Ballverluste auf, die der Gastgeber aber zum Glück nicht nutzen konnte. Offensiv liefen wir in der ersten Hälfte zu häufig in aussichtsreicher Position ins Abseits. In der 41. Minute erzielte Britta das 3:0, nachdem sie hervorragend frei kombiniert wurde. Rabea war ebenfalls mitgelaufen, einen Querpass hätte der Schiedsrichter sicherlich abgepfiffen. In den letzten 5 Minuten vor der Pause waren wir sorglos unterwegs, vielleicht schon gedanklich in der Halbzeit und gestatteten Frintrop den Anschlusstreffer. Ein Schuss von halblinks und der Strafraumkante wurde nicht rechtzeitig verhindert, abgefälscht schlug die Kugel in unserem Kasten ein.

Unverändert starteten wir zunächst in die zweiten 45 Minuten, wollten erneut konzentriert beginnen, uns besser organisieren, ruhiger spielen und möglichst zügig den vierten Treffer nachlegen, um eine gewisse Ruhe ins Spiel zu bekommen. Defensiv haben wir in der zweiten Hälfte so gut wie nichts richtig Gefährliches zugelassen, offensiv mit unseren Chancen leider Wucher betrieben: Britta mit Lattentreffer und im Eins-gegen-eins mit der Torfrau am Kasten vorbei, Rabea und Paulina teils Pech im Abschluss, teilweise zu überhastet und zu kompliziert. So fiel Treffer Nummer vier erst in der 71. Minute durch einen sehenswerten Schlenzer von Britta mit dem linken Fuß unter den Querbalken nach einer Kontersituation. Nach und nach kamen ab der 75. Minute Mayra (für Lara), Michelle (für Rabea) und Ricci (für Amelie) zu ein paar Spielminuten.

Wir sind durchaus zufrieden mit diesem Pflichtsieg in der Meisterschaft. Mit etwas mehr Durch- und Überblick hätten wir das Spiel viel früher entscheiden und klarer gestalten müssen. Wir haben noch deutlich Luft nach oben und wollen dies am Mittwoch beweisen.


 
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RE: Spielberichte Saison 2018/19

#26 von Pillendreher04 , 18.04.2019 10:33

SUS Niederbonsfeld – Adler Frintrop 3:1 (2:1) (Halbfinale Kreispokal)

Durch einen Dreierpack von Rabea in den Spielminuten 3, 37 und 79, nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich in der 25. Minute und in Folge einer mannschaftlich geschlossenen und kämpferisch sehr guten Leistung in einem typischen Pokalspiel sind wir sicherlich verdient ins Finale des Kreispokals eingezogen. Dort sind wir gegen den Niederrheinligisten aus Steele sicherlich nicht in der Favoritenrolle, damit können wir aber sehr gut leben. Unabhängig von dem Ausgang des Endspiels sollten wir uns damit für den Niederrheinpokal in der nächsten Saison qualifiziert haben, ein durchaus beachtenswerter weiterer Meilenstein in der Entwicklung dieser jungen Mannschaft.

Wir konnten meiner Meinung nach zum ersten Mal in den letzten drei Jahren mit der gleichen Feldformation ins Folgespiel gehen, lediglich auf der Torhüterposition ersetzte Cora verabredungsgemäß Sarah.
Vor dem Anpfiff haben wir die guten, aber auch die weniger guten Aspekte aus dem Meisterschaftsspiel vom vergangenen Sonntag angesprochen, ein Pokalspiel hat immer einen besonderen Charakter, uns war klar, dass wir wieder alles oder noch mehr in die Waagschale werfen mussten, um auch dieses Spiel siegreich gestalten zu können.

Wie am Sonntag hatten wir früh ein Erfolgserlebnis, diese mal sogar noch zeitiger, das hatten wir uns vorgenommen, wir wollten möglichst wieder die erste Torchance sofort nutzen. Der Gast blieb in der Folge unangenehm zu bespielen, wir wurden früh attackiert, hatten wieder zu viele einfache Ballverluste und haben uns das Leben durch eigene Hektik selbst schwer gemacht. Beim Ausgleich waren wir ganz hinten ungeordnet und standen zu weit auseinander, sodass der Gegentreffer Formsache war. Wir haben etwas gebraucht wieder die Kontrolle über das Spiel zu bekommen, rechtzeitig vor dem Pausenpfiff konnten wir aber erneut in Führung gehen. Zuvor hatte Britta zwei aussichtsreiche Abschlüsse, wobei der erste nach toller Kombination eigentlich sitzen muss, allerdings parierte die Gästekeeperin den Abschluss auch mit einem großartigen Reflex aus kürzester Distanz. Brittas zweiter Torschuss touchierte mal wieder das Aluminium.

Nach einer verkürzten Halbzeitunterbrechung, in der wir die Sinne dafür geschärft haben, dass das Spiel bei weitem nicht entschieden ist und wir weiter zu 100 % bereit sein müssen. Wir haben zwei Wechsel vorgenommen, Chrissie ersetzte Ramona und rückte zu Sophie in die Innenverteidigung, Sammy dafür auf die linke Abwehrseite. Mayra ersetzte die angeschlagene Lara und ging auf die linke Mittelfeldposition, Paulina rückte dafür in die Zentrale zu Mariann.

Die zweite Halbzeit haben wir mit vollstem Einsatz bestritten, jede hat sich reingehauen und versucht spielerische Lösungen in Richtung drittes Tor zu finden, der Gast stand tief und dicht gestaffelt, deswegen war dieses Vorhaben nicht immer einfach. Britta hatte in der 60. Minute eine Kopfballchance, prallte dabei mit der Torhüterin zusammen und musste sechs Minuten später vom Platz, für sie kam Michelle in der Spitze neben Rabea zum Zug. Wir haben uns immer wieder festgelaufen, hatten nicht den letzten punch Richtung Torabschluss. Nach rund 75 Minuten wurde Rabea im Strafraum klar gelegt, völlig unverständlich, dass es hier keinen Elfmeter für uns gab. 4 Minuten später erzielte sie aber die Vorentscheidung mit einem Kabinettstückchen, Ball erlaufen, mit rechts verarbeitet und mit links die springende Kugel über die Torhüterin ins lange Eck versenkt, extrem cool. Die letzte Viertelstunde haben wir souverän heruntergearbeitet, man konnte jeder einzelnen anmerken, dass sie unbedingt in dieses Finale wollte.

Sind wir mit unseren Leistungen und unserer Ausbeute in der Meisterschaft schon jetzt mehr als zufrieden, so haben wir auch im Pokal unser Ziel souverän erreicht, wir können sehr stolz auf unsere Mannschaft sein.
Unsere nächste Aufgabe in der Meisterschaft steht am 28.04. bei Bayer Wuppertal um 15:30 Uhr an, gegen Bayer haben wir in der Hinrunde ein tolles Spiel geboten und das Heimspiel mit 4:1 gewonnen, danach sind wir ins Rollen gekommen. Sicherlich wollen die Wuppertalerinnen da etwas gut machen, sie haben am letzten Wochenende gegen Rosellen mit 3:2 gewonnen – da kommt was auf uns zu, aber wir werden vorbereitet sein und alles daran setzen unsere sehr gute Tabellenposition zu festigen.

 
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RE: Spielberichte Saison 2018/19

#27 von Pillendreher04 , 29.04.2019 18:49

Bayer Wuppertal – SUS Niederbonsfeld 3:2 (1:1)

Im vorletzten Auswärtsspiel dieser Runde haben wir verdient mit 3:2 verloren. Wir haben eine erneute frühe Führung ohne Not bis zur Pause hergegeben. Nach der Pause haben wir den Gastgeber zu zwei weiteren Treffern eingeladen, der Anschluss in der 79. Spielminute gab zwar noch einmal etwas Rückenwind für die letzten 10 Minuten , der Ausgleich wollte allerdings nicht mehr fallen.

Gegenüber dem letzten Spiel gegen Frintrop mussten wir drei Positionen verändern. Britta fuhr zwar mit, war aber verletzungsbedingt noch keine Option und wurde für das Spiel gegen Fortuna Wuppertal geschont. Ramona W fehlte prüfungsbedingt und Lara nahm nach Verletzung zunächst auf der Bank Platz. Zu ihr gesellten sich noch Mayra und Michelle.

Wir haben das Hinspiel eindeutig dominiert und danach richtig in die Liga gefunden, uns war klar, dass Wuppertal etwas gut machen wollte, dass ihnen der Sieg aus der Vorwoche gegen Rosellen sicherlich weiteren Rückenwind geben würde.

Wir haben in der Ausrichtung auf ein 4-2-3-1 umgestellt, um das Mittelfeld zu Lasten einer weiteren echten Stürmerin zu verdichten, um die Anspiele auf die schnellen Spitzen besser verhindern zu können. Vor Sarah begannen in der Viererkette Chrissie, Sophie, Gabi und Sammy, auf der Doppelsechs Amelie und Mariann, auf der 10 Paulina, außen Rabea und Ronya, einzige Spitze Natascha.

Wir sind bereist in der 9.Minute durch Rabea und einen satten Abschluss mit links in Führung gegangen und hatten das Spiel weitgehend unter Kontrolle, Paulina hatte noch einen guten Abschluss aus der zweiten Reihe, weitere herausragende Hochkaräter haben wir uns nicht erspielen können. 8 Minuten vor der Pause haben wir das erste Gastgeschenk verteilt, einen gesicherten Ball im Spielaufbau sorglos in die Füße des Gegners gespielt, Querpass, Ausgleich.

Nach der Pause, in der wir Lara für Mariann brachten, wollten wir uns erst einmal wieder finden, den dusseligen Ausgleich abhaken und geduldig weiter nach vorne spielen.

Nach 48 Minuten stand es nach einer Aktion, wo wir an der eigenen Eckfahne den Ball nicht eindeutig klären bzw. richtig den Körper reinstellen, plötzlich 1:2, nach sechs weiteren Minuten 1:3. Zwei Chancen, zwei Tore beim Gastgeber, bei uns eben nicht. Unsere beiden glasklaren, gut heraus gespielten Möglichkeiten versiebten wir aus kürzester Distanz, der Ball ging noch nicht einmal aufs Tor. Bereits nach 55. Minuten war für Paulina Schluss, für sie kam Mayra auf der Zehnerposition zum Einsatz, acht Minuten später Michelle für die nach Verletzung noch nicht komplett rund laufende Natascha. Wir mussten mit zunehmender Spielzeit Risiko gehen, um noch etwas mitzunehmen, stellten auf Dreierkette um, beorderten zunächst Gabi auf die linke Mittelfeldseite und Rabea neben Michelle in die Sturmspitze. Belohnt haben wir uns immerhin durch Rabeas zweites Tor, diesmal mit rechts, für den Ausgleich hat es nicht mehr gereicht, Mayra kam in einer Situation einen Schritt zu spät gegen die Keeperin, Sophies Freistoß aus rund 30 Metern war nicht hart genug geschossen, Rabea traf bei einer Direktabnahme von der Strafraumgrenze den Ball nicht richtig.

Uns hat in der Vorrunde eine gewisse Souveränität und Klarheit in der zentralen Verteidigung mit enorm wenigen Gegentreffern ausgezeichnet, die ist komplett weg, wir laden den Gegner in schöner Regelmäßigkeit zu Toren ein, spielen hinten Larifari, verteidigen in eigentlich geklärten Situation mit einer gewissen Arroganz. Wenn dann wie gestern einige auf das Spiel nicht so vorbereitet sind, wie es notwendig gewesen wäre, man gefühlt zu neunt oder zehnt spielt, offensiv kaum Durchschlagskraft entwickelt, dann kann man nicht erwarten, siegreich vom Platz zu gehen und darf sich hinterher auch nicht über die Niederlage wundern.

Wir haben eine gute Chance gegen einen coolen, aber sicher nicht übermächtigen Gegner vergeben, um uns für die letzten drei Spiele in eine gute Ausgangsposition für den für uns bestmöglichen Tabellenplatz zu bringen.

Am kommenden Sonntag geht es weiter im Heimspiel gegen Fortuna Wuppertal (13:00 Uhr Anstoß). Der kommende Gast hat sich in der Rückrunde in einen Rausch gespielt und ordentlich Boden gut gemacht. Mit einer ähnlichen Vorbereitung einzelner Protagonistinnen, einer ähnlich sorglosen Vorstellung werden wir deutlich unsere Grenzen aufgezeigt bekommen. Wir können nur darauf hoffen, dass wir am kommenden Sonntag wieder das wahre Gesicht unserer Truppe zu sehen bekommen.


 
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zuletzt bearbeitet 29.04.2019 | Top

RE: Spielberichte Saison 2018/19

#28 von Pillendreher04 , 06.05.2019 15:06

SUS Niederbonsfeld - Fortuna Wuppertal 3:3 (2:1)

Mit einem gerechten Remis endete unser vorletztes Meisterschaftsheimspiel gegen den Nachbarn aus Wuppertal. Waren wir in der ersten Hälfte die klar spielbestimmende Mannschaft, so drehte sich das Blatt in der zweiten Hälfte, wo der Gast noch zwei, drei hochkarätige Chancen mehr auf der Habenseite verbuchen konnte. Wir müssen uns vorwerfen lassen, den zwischenzeitlichen 2:0-Vorsprung nicht bereits in den ersten 45 Minuten deutlich ausgebaut zu haben. Stattdessen fingen wir uns noch kurz vor der Halbzeit den Anschlusstreffer, nach 56 Minuten lagen wir sogar zurück. Einziger Unterschied zum Spiel der Vorwoche bei Bayer Wuppertal – wir haben uns noch einen Punkt erkämpft und stehen nicht ganz mit leeren Händen da.

Personell hatten wir keine Probleme, Britta und Bhagi rückten aus dem Lazarett direkt in die Startelf, genauso Lara, die die kränkelnde Paulina ersetzte. Zudem fehlte Ronya, Mariann nahm wie Mayra, Ramona W und Paulina zunächst auf der Bank Platz. Sammy rutschte auf die Doppelsechs zu Amelie, Natascha auf die linke Mittelfeldseite.

Startelf: Cora – Chrissie, Bhagi, Sophie, Gabi – Rabea, Amelie, Lara, Sammy, Natascha - Britta

Wir waren auf einen aggressiven Gast eingestellt, wollten uns von Beginn an nicht den Schneid abkaufen lassen, unsere individuelle Fehlerquote runterschrauben und erneut möglichst früh in Führung gehen.

Letzteres haben wir umgesetzt, auch wenn der erste Treffer dieses Mal nicht in den ersten 10 Minuten fiel, obwohl vorher durchaus Chancen zu erfolgreichen Abschlüssen herausgespielt wurden. Britta blieb es in der 16. Minute vorbehalten mit einem Heber aus gut und gerne 40 Metern die Gästekeeperin zur Führung zu überwinden, gut gesehen, dass sie zu weit vor dem Tor stand. Defensiv standen wir gut organisiert, kamen schon im Mittelfeld erfolgreich in die Zweikämpfe und schalteten nach Ballgewinn schnell um. Aus einer Eckenflut heraus brannte es lichterloh im Wuppertaler Strafraum, leider noch ohne Erfolgserlebnis. Dieses stellte sich allerdings in der 29. Spielminute ein, Rabea zeigte mit ihrem schon 17. Saisontreffer Abstauberqualitäten, nachdem der Gast den Ball nicht aus der eigenen Box bringen konnte. Weitere Gelegenheiten durch Bhagi mit einem Freistoß aus 20 Metern, durch einen Kopfball von Britta nach tollem Flankenlauf von Rabea oder wieder durch Britta nach guter Ablage von Natascha in den Rückraum blieben leider ungenutzt. Es war nicht abzusehen, dass uns der Gast spielerisch in Bedrängnis bringen könnte. So fiel der Anschlusstreffer in Minute 40 nach einem Standard, wo der Ball infolge einer Ecke durch den Fünfmeterraum bis zum langen Pfosten flipperte und dort ohne größere Probleme zum Pausenstand versenkt wurde.

Im Gegensatz zum Bayer-Spiel hatten wir eine deutlich zwingendere erste Hälfte gesehen, es gab außer der mangelhaften Chacenverwertung wenig zu kritisieren. Leider hatten wir den Gast wie in der Vorwoche kurz vor der Pause durch ein dusseliges Tor wieder ins Geschehen geholt. Wie schon bei Bayer wollten wir konzentriert bleiben, möglichst schnell, aber ohne die Brechstange das dritte Tor nachlegen, weiter, zunächst personell unverändert, mannschaftlich geschlossen verteidigen und schnell nach vorne spielen.

Man kann nicht sagen, dass uns das ansatzweise geglückt ist. Vier Minuten nach Wiedernapfiff haben wir am eigenen Sechzehner den Ball verdaddelt anstatt ihn humorlos zu klären, nur sechs Minuten später waren wir defensiv unorganisiert, ein langer Befreiungsschlag nach eigenem Freistoß wurde erlaufen und versenkt. Parallel zum Spiel bei Bayer war eine Pausenführung in kürzester Zeit in einen Rückstand gedreht. Wir mussten also was tun, zunächst kam nach einer Stunde Paulina für Natascha, sieben Minuten später Mariann für Sophie, die nach einer wüsten Attacke, die nur auf den Körper ging und nichtmals mit gelb belohnt wurde, nicht mehr weiterspielen konnte. Gabi rutschte in die Innenverteidigung, Sammy nach links hinten. Aus der Absicht Bhagi und Britta nach längerer Pause zu schonen wurde nichts, sie mussten sich durchbeißen. Letztlich haben wir Rabea dann in die Spitze beordert, Britta dahinter als hängende Spitze. Diese notgedrungenen Umstellungen trugen sofort Früchte, Rabea schnürte in der 70. Minute bereist ihren (mindestens) fünften Doppelpack in dieser Runde. Mit Mayra für Lara wollten wir danach weitere Frische ins Spiel bringen. In den letzten 20 Minuten hatten wir leider nicht mehr den richtigen punch, trafen ganz vorne das ein oder andere Mal die falsche Entscheidung bezüglich des richtigen Laufwegs oder waren zu unentschlossen. Auf der anderen Seite hatten wir bei einem Lattentreffer und bei einem Kopfball, der eigentlich sitzen muss, großes Glück.

Wir hatten uns aus dem letzten beiden Spielen eine deutlich bessere Punkteausbeute erhofft, müssen mit dem einen Pünktchen leben und haben auch ein Stück weit nicht mehr verdient.

Am nächsten Sonntag geht es um 15:00 Uhr in Neuss weiter. Dass dort jeder von uns einen Pflichtsieg erwartet, macht die Aufgabe nicht leichter. Es liegt an uns, deutlich weniger Fehler zu produzieren, dann sollten wir auch wieder einmal gewinnen können.

 
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RE: Spielberichte Saison 2018/19

#29 von Pillendreher04 , 13.05.2019 10:11

SVG Neuss-Weissenberg – SUS Niederbonsfeld 2:5 (2:3)

Nach dem letzten Meisterschafts-Auswärtsspiel dieser Saison in Neuss haben wir die Rückfahrt mit drei verdienten Punkten im Gepäck angetreten. Nach einem offenen Schlagabtausch in den ersten 20 Spielminuten haben wir das Geschehen in der zweiten Hälfte beruhigt und den Sieg sehr souverän nach Hause gebracht. Letztlich sind wir unserer Favoritenrolle gerecht geworden, der Gastgeber zeigte sich im Vergleich zum Hinspiel allerdings deutlich verbessert und hat uns vor allem in der ersten Hälfte ordentlich beschäftigt.

Aufstellung: Cora – Sammy, Bhagi, Sophie, Ramona W – Mayra, Amelie, Paulina, Mariann, Rabea – Britta – zunächst auf der Bank: Ronya, Gabi und Natascha

Die erste Hälfte war geprägt von einem Wechselbad der Gefühle. Wir konnten wie bereits in den vorangegangenen Spielen bereits sehr früh in Führung gehen. Amelie hielt in der 7. Minute ihren Allerwertesten in einen Befreiungsschlag im Strafraum, von dort prallte die Kugel etwas glücklich ins gegnerische Tor, ein Auftakt nach Maß. Nur sechs Minuten später kassierten wir den Ausgleich, ein berechtigter Foulelfmeter wurde eiskalt verwandelt. Wir hatten uns noch nicht so richtig geschüttelt, da gerieten wir in 15. Minute in Rückstand, wir kamen auf dem linken Flügel nicht in die Zweikämpfe bzw. gingen diese nicht entschlossen genug an, am Ende der Fehlerkette stand das 1:2 aus unserer Sicht. Die Reaktion war allerdings danach großartig, im Abstand von jeweils zwei weiteren Spielminuten drehten wir das Spiel wieder in eine 3:2-Führung. Zunächst erzielte Rabea in gewohnt cooler Vollstreckermanier den Ausgleich, bevor Mayra uns mit ihrem ersten Saisontreffer entschlossen wieder in Front brachte. Das Spiel wogte im Anschluss sehr intensiv geführt hin und her, mit Chancen auf beiden Seiten, dem erneuten Ausgleich stand unser Querbalken nach einem Freistoß im Wege.

In der Halbzeit haben wir an die Verläufe der beiden letzten Partien erinnert, wollten die entsprechenden Spielentwicklungen nicht unbedingt ein drittes Mal erleben. Wir wollten nicht so oft bei aufrückender Abwehrkette im Abseits stehen und uns dem Schiedsrichter gegenüber bedeckt halten, der nicht immer glücklich entschied, aber beide Mannschaften in ausgeglichener Art und Weise benachteiligte.

Ziel Nummer eins haben wir innerhalb der ersten 15 Minuten umgesetzt, wir waren defensiv sehr stabil und hatten offensiv viele schnelle Umschaltaktionen, ohne dass dabei ein weiterer Treffer erzielt werden konnte. Nach 53. Minuten haben wir Gabi, die die letzten beiden Pflichtspiele urlaubsbedingt verpassen wird, für Sammy gebracht. Nach genau einer Stunde erzielte Rabea, die gekonnt und zum genau richtigen Zeitpunkt von Britta freigespielt wurde, mit ihrem 20. Saisontreffer das 4:2. Fünf Minuten später nahmen wir den zweiten Wechsel vor, Ronya ersetzte Amelie, die auf der Doppelsechs wieder ein richtig gutes Spiel gemacht hatte (konsequent in der Zweikampfführung verbunden mit vielen durchdachten Offensivaktionen in der Spieleröffnung und -verlagerung). Gabi rutschte zu Sophie in die Innenverteidigung, Bhagi in die Mitte zu Mariann, Ronya als Rechtsverteidigerin. Neuss blieb weiter gefährlich, ließ den Kopf nicht hängen und hat uns weiter alles abverlangt. Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und weiter nach vorne gespielt. 20 Minuten vor Schluss kam Natascha für Britta, die sich ganz vorne aufgerieben hatte, selbst kein Abschlussglück hatte, ihr wurde zudem ein astreines Tor nach fraglicher Abseitsstellung aberkannt. Als Paulina schließlich in der 76. Minute mit ihrem 11. Saisontreffer aus kurzer Distanz eine Drei-Tore-Führung herausgeschossen hatte, war die Messe gelesen, wir haben das Spiel in Schlussviertelstunde sehr souverän nach Hause geschaukelt.
Das war über weite Strecken eine sehr gute, mannschaftlich geschlossene Leistung, leider haben wir wieder zwei viel zu einfache Gegentore bekommen.

Am nächsten Wochenende haben wir durch den Rückzug von RWE spielfrei, bevor es am 26.05. zum letzten Meisterschaftsspiel dieser Saison zuhause gegen den Mitaufsteiger aus Langenfeld (Anstoß 13:00 Uhr) kommt. Wir wollen alles daran setzen, diese überragende Saison mit einem Sieg und hoffentlich Platz 5 abschließen, bevor danach am Mittwoch (29.05.) das letzte Highlight dieser Runde im Endspiel des Kreispokals gegen den Niederrheinligisten Steele (Anstoß 19:30 Uhr an der Kohlenstraße) stattfindet. Wir hoffen in beiden Spielen auf eine gewaltige Zuschauerkulisse, die unsere Mädels als 12. Mann richtig pusht und die gezeigten Leistungen gebührend honoriert.

 
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RE: Spielberichte Saison 2018/19

#30 von Pillendreher04 , 27.05.2019 09:09

SUS Niederbonsfeld – HSV Langenfeld 1:3 (0:0)

Zum Abschluss unserer ersten Landesligasaison sind wir durch die Niederlage gegen den Mitaufsteiger aus Langenfeld letztlich auf dem 7. Tabellenplatz gelandet. Vor dem Spiel war die Chance auf Platz 6 noch da, dafür wäre aber ein Dreier erforderlich gewesen. Wir waren gestern über weite Strecken des Spiels läuferisch und technisch nicht auf der Höhe, hatten viel zu viele leichte Ballverluste, sind nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen, hatten kaum Durchschlagskraft nach vorne, weil zu selten und zu langsam nachgerückt wurde. Das Ziel, uns mit einem guten und erfolgreichen Spiel Selbstvertrauen für das Pokalendspiel am Mittwoch gegen Steele zu holen, haben wir deutlich verfehlt.

Nachdem es mit einem leistungsgerechten 0:0 (wir haben hinten kaum etwas zugelassen, offensiv aber auch nichts wirklich zwingendes hinbekommen) in die Halbzeit gegangen war, gerieten wir bereits 3 Minuten nach Wiederanpfiff zum wiederholten Male wie auch schon gegen Bayer und Fortuna in Rückstand bzw. mussten frühe Gegentore zu denkbar ungünstigen Zeitpunkten schlucken. Wir haben intern im zentralen Mittelfeld umgestellt und kamen danach besser ins Spiel, hatten einen besseren Zugriff und zielstrebigere Aktionen in Richtung gegnerisches Tor und haben uns nach einer Stunde mit dem Ausgleich durch Paulina für den deutlich höheren Einsatz belohnt. In einer Phase als das Spiel sehr offen war und auch in unsere Richtung hätte kippen können, haben wir das Spiel durch einen Doppelschlag um die 80. Minute dann aus der Hand gegeben.

Wir haben die Saison mit guten 34 Punkten, jeweils siebzehn wurden zuhause und in der Fremde eingefahren, beendet. Wir haben den Klassenerhalt nach sehr starken und überzeugenden Vorstellungen im Jahr 2018 bereits sehr früh gesichert, Highlight sicherlich das Spiel und der Sieg im Dezember in Rosellen. In der Rückrunde hatten wir defensiv nicht mehr die Stabilität aus der Vorrunde, haben zu viele dumme Gegentore durch individuelle Schnitzer zu extrem unglücklichen Zeitpunkten zu- und dadurch mindestens sieben Punkte liegen gelassen. Wir haben in schöner Regelmäßigkeit Führungen aus der Hand gegeben, darunter hat natürlich auch das Selbstvertrauen gelitten. Die Niederlage bei Bayer Wuppertal hat zu einem Knacks geführt, wir haben danach die Spiele, die wir gewinnen mussten, auch gewonnen, uns aber mannschaftlich nicht mehr überwinden können, gegen die Gegner, die sich in der Tabelle um uns herum positioniert hatten, an die Leistungsgrenze oder darüber hinaus zu gehen.

Wir sind trotzdem sehr zufrieden mit der Entwicklung der Mannschaft, haben uns in der Halle mit dem Gewinn der Stadtmeisterschaft und Platz 5 bei der Endrunde sensationell verkauft und haben mit dem Endspiel im Kreispokal am Mittwoch dieser Woche noch ein Highlight vor der Brust. Da müssen wir von der ersten Minute an alles, was in uns steckt, in die Waagschale werfen, um im Optimalfall diese Saison mit einem zweiten Titel zu beenden. Wir sind uns sicher, dass sich jede einzelne nochmal richtig zusammenreißt und dem sicherlich großen Publikum ein mitreißendes Spiel liefert.

 
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Torschützinnen Damen I Saison 2018/19

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