Spielberichte Saison 2018/19

#1 von Pillendreher04 , 03.09.2018 09:24

SUS Niederbonsfeld – SV Rosellen (1:1) 1:3

Nach einer sehr langen und sehr intensiven Saisonvorbereitung haben wir uns gefreut, dass es endlich mit den Pflichtspielen und dem Abenteuer Landesliga losgeht. Wir waren top vorbereitet und hochmotiviert, wenngleich mit dem SV Rosellen sofort eine erfahrene und etablierte Mannschaft, die sich im Vorfeld selbst zu einem der Meisterschaftsfavoriten erklärt hatte, als erster Prüfstein auf der Tagesordnung stand. Wir hatten diverse urlaubs-, krankheits- und arbeitsbedingte Absagen zu verkraften, konnten uns dennoch den Luxus erlauben, zwei Spielerinnen als Verstärkung der Damen II abzustellen und hatten in den 14er-Kader vollstes Vertrauen.

Durch die beiden Neuzugänge aus Niederwenigern haben wir definitiv noch mehr Qualität im Kader, sind noch variabler geworden und haben innerhalb der Vorbereitung einige Varianten in Bezug auf das Spielsystem und die Besetzung einzelner Positionen ausprobiert, wir sind noch flexibler geworden, in der Breite besser aufgestellt und haben konditionell und körperlich deutlich zugelegt. Vor dem Spiel hatten wir defensiv ausfallbedingt ein paar „Probleme“, wir haben mit den beiden Ramonas auf den Außenverteidigerpositiven und zentral mit Sophie und Leonie dennoch eine starke Kette vor Cora aufbieten können. Auf der Doppelsechs begannen Sammy und Mariann, davor Sabine als 10er, links Paulina, rechts Britta (die nach einer privaten Laufeinheit über 20 km am Vortag zum Glück noch ein paar Reserven hatte), einzige Spitze Rabea. Als Auswechselspielerinnen hielten sich Natascha, Mayra und Maddy bereit.

Uns war klar, dass am ersten Spieltag schon alles passen muss, damit wir etwas Zählbares mitnehmen und direkt überraschen können. Wir hatten Respekt, aber null Angst, schließlich hatten wir überhaupt nichts zu verlieren. Die Mannschaft war hochkonzentriert, bereit den Gegner zu ärgern und zu zeigen, dass frau nicht nur süß (Anmerkungen des Gegners vor dem Anstoß), sondern auch biestig sein kann. Das haben wir in der Folge über 90 Minuten gezeigt, wir haben uns sehr, sehr teuer verkauft, alles und noch etwas mehr gegeben und uns mit Sicherheit höchsten Respekt verschafft.

Wir wollten von Beginn an die Zweikämpfe suchen, annehmen und gewinnen, uns defensiv gut organisieren, erst einmal nichts zulassen, um darüber eine gewisse Sicherheit und Vertrauen ins eigene Spiel zu bekommen. Mit etwas Glück wäre uns bereits in der zweiten Minute fast sogar schon die Führung geglückt, der Pass auf Rabea war allerdings eine Schrittweite zu steil, sodass die gut mitspielende Torhüterin den Abschluss noch so grade verhindern konnte. Das wäre natürlich ein Auftakt nach Maß gewesen. Uns war auch bewusst, dass wir unnötige Fehler unbedingt vermeiden müssen, uns war klar, dass in der für uns neuen Liga solche Unkonzentriertheiten gegen etablierte Teams sehr zuverlässig bestraft würden. So ein Lapsus wurde uns leider schon in der 8. Minute zum Verhängnis, aus einer total ungefährlichen Situation entstand die erste Ecke für Rosellen, die Zuordnung zu den Gegenspielerinnen erfolgte zu langsam, schon stand es nach einem platzierten Kopfball aus kurzer Distanz trotz Bedrängnis 0:1. Nichtsdestotrotz war das Spiel in der ersten Hälfte in der Folge total offen, klar hatte der Gast noch ein, zwei Chancen, wo wir das Glück des Tüchtigen hatten, zudem wurde zu Recht ein Abseitstreffer aberkannt. Wir waren aber sehr griffig, sehr laufbereit, hatten eine sehr gute Ordnung auf dem Platz und auch eigene Chancen durch Rabea, die sich bei ihrer besten nach einem weiteren Pass in die Tiefe toll behauptete, nur der Reflex der aus dem Tor stürzenden Keeperin verhinderte den Ausgleich. Zum bestmöglichen Zeitpunkt, nämlich in der 45. Spielminute, ist uns dann doch der zu diesem Zeitpunkt hochverdiente Ausgleich durch einen Kopfball von Paulina aus dem Getümmel nach einer Ecke von Sabine gelungen.

In der Halbzeitpause hatten wir rein gar nichts zu bemängeln, das war eine sehr starke und couragierte Leistung, der erhoffte Auftakt in die Saison. Uns war selbstverständlich bewusst, dass auch dieses Spiel mindestens 90 Minuten dauert und dass wir uns für das positive Halbzeitergebnis nichts kaufen können, dass der Gast mit Sicherheit wütend aus Halbzeit kommt und Vollgas gibt. Wir wollten „einfach“ so weitermachen wie bisher, mannschaftlich gut verteidigen und über unsere individuell starken Offensivkräfte zu eigenen Abschlüssen kommen. Gründe für vorzeitige Wechsel gab es keine, auch Britta war nach wie vor in der Lage weiterzuspielen.

Wir gingen Halbzeit zwei hochkonzentriert an, waren voll im Spiel drin, haben nach wie vor wichtige Zweikämpfe früh für uns gewonnen, in einigen Situationen hervorragend gepresst, den Gegner unter Druck gesetzt, den Spielaufbau verhindert und hatten das Gefühl, dass uns heute mit der notwendigen Portion Glück eine große Überraschung gelingen könnte. Leider erhielt diese Hoffnung in der 57. Minute nach einem groben individuellen Patzer und größter Schlafmützigkeit einen herben Dämpfer, dieser Schnitzer wurde erwartungsgemäß sofort bestraft. Dennoch (und das war grandios) gingen die Köpfe nicht nach unten, wir fighteten uns wieder ins Geschehen, konnten das Spiel nach wie vor völlig offen gestalten und hatten die Hoffnung, noch den Ausgleich in den letzten 33 Minuten erzielen zu können. Paulina hatte eine toll herausgespielte Möglichkeit zum erneuten Ausgleich, leider reagierte die Gästekeeperin wieder glänzend. Gerade als wir taktisch auf Dreierkette und Doppelspitze umstellen und ins Risiko gehen wollten, fiel das vorentscheidende 1:3 in der 72. Minute. Eigentlich zum ersten Mal etwas unorganisiert ließen wir die Gäste außerhalb des 16ers abschließen, der Ball prallte unter Mitwirkung von Latte und Pfosten wohl hinter die Linie. Wir stellten danach trotzdem wie geplant und mit drei Wechseln um, unsere Defensivabteilung machte einen tollen Job, war nah am Gegner, wir wollten offensiv eine Anspielstation mehr haben. Wir haben in der Folge weiterhin mutig gespielt, hatten noch die ein oder andere Situation, ohne allerdings zwingend zum Abschluss zu kommen, sodass am Ende die ersten Punktverluste in Pflichtspielen auf heimischer Wiese nach zwei Jahren verbucht werden mussten.

Diese Niederlage ist absolut kein Beinbruch, wir haben uns hervorragend verkauft, das letzte Hemd gegeben, spielerisch überzeugt, uns leider aber selbst geschlagen und waren weit davon entfernt uns abschießen zu lassen. Das größte Kompliment kam dann von Seiten des Gegners, das Ergebnis sei um zwei Tore zu hoch ausgefallen. Wir haben gemerkt, dass wir mehr als mithalten können. Wenn wir aus den Fehlern schnell lernen, weiter so engagiert unter Woche Gas geben und sonntags so bereit sind wie gestern, dann werden wir uns schon in naher Zukunft belohnen. Wir sind definitiv in die Richtung unterwegs, sind topfit und werden sehr bald personell weitere mindestens gleichwertige Alternativen haben, wobei die Mannschaft, die heute auf dem Platz stand, das Vertrauen vollauf gerechtfertigt und sich für die kommenden Aufgaben empfohlen hat.

 
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RE: Spielberichte Saison 2018/19

#2 von Pillendreher04 , 09.09.2018 19:38

SpVg Schonnebeck - SUS Niederbonsfeld 0:3 (0:1)

Erstes Auswärtsspiel in unserer ersten Landesligasaison, erster Sieg zu Null – auf der einen Seite können wir natürlich sehr zufrieden sein, auf der anderen Seite war von der grandiosen spielerischen Leistung aus dem Spiel der letzten Woche sehr wenig zu sehen. Wir mussten zwar auf insgesamt acht Spielerinnen verzichten (im Vergleich zur Vorwoche fehlten mit Mariann (private Veranstaltung), Rabea (allergische Reaktion nach Insektenstich) und Britta (über Nacht erkrankt) zwar drei Spielerinnen, dafür rutschten mit Ronya, Michelle und Gabi drei Spielerinnen aus der Ab- in die Anwesenheit), das kann aber nicht alleine der Grund für die überaus fahrige erste Hälfte gewesen sein.

Die Viererkette vor Cora blieb gegenüber der Vorwoche unverändert, es gab keinen Grund daran etwas zu verändern, auch im heutigen Spiel wurde die sehr gute Leistung gegen Rosellen bestätigt. Auf der Sechserposition ersetzte Ronya Mariann neben Sammy, auf der Zehn und rechts wie in der Vorwoche Sabine und Paulina, links fing Mayra für Britta an, vorne Natascha für Rabea.
Auf der Bank zunächst Maddy, Michelle und Gabi.

Wir waren auf ein körperbetontes Spiel wie vor zwei Jahren in der Bezirksliga eingestellt, wollten über eine ähnlich gute Zweikampfführung wie gegen Rosellen die Bälle gewinnen, schnell nach vorne spielen und zielstrebig abschließen. Leider waren wir in den ersten 45 Minuten in allen Facetten gerade im zentralen Mittelfeld zu langsam, kamen nicht ins Spiel, machten uns das Leben auch selbst schwer, weil wir keine Spielverlagerung hinbekamen, weil wir uns in Einzelaktionen verzettelten, vereinzelt fehlte auch die Laufbereitschaft, sodass die Abstände immer wieder zu groß wurden, gepaart mit dem galligen Auftritt des Gastgebers – das war Hausmannskost, die zwar reichte, um nicht sonderlich in Gefahr zu geraten, langte aber nicht, um selbst gezielt Akzente nach vorne zu setzen. Übers gesamte Spiel gesehen haben wir uns so gut wie keine individuellen Schnitzer im Vergleich zum letzten Sonntag geleistet, nichtsdestotrotz hätten wir nach einem langen Ball und einem Heber über Cora (aber auch zum Glück neben das Tor) früh in Rückstand geraten können. Wir waren in den ersten 30 Minuten nicht wirklich im Spiel, wenn mal Gefahr aufkam, dann ging alles über die rechte Seite, Paulina auf links hing ziemlich in der Luft, wenn sie mal den Ball bekam, traf sie zu oft die falsche Entscheidung, um zum Abschluss kommen zu können. Glücklicherweise konnte Natascha in der 34. Minute die Führung erzielen, die wir ohne große Not in die Halbzeit bekamen.

Wir haben die Defizite in der Halbzeit wie immer klar angesprochen, wollten uns das Gekicke noch maximal 15 Minuten anschauen und dann personell umstellen, um neue Energie ins Spiel zu bekommen.

Uns hat es dann schon nach 52 Minuten gereicht... Wir hatten nach wie vor keinen Zugriff und keine Klarheit in der Zentrale hinbekommen und uns entschieden, Gabi gegen Sammy zu tauschen. Sammy, sonst immer die Zuverlässigkeit in Person, hat die gewohnte Leistung heute nicht auf den Platz bekommen und es wie sonst üblich in die Zweikämpfe geschafft (wie viele andere im Mittelfeld übrigens auch), passiert, kein Beinbruch, alles nur Menschen, keine Maschinen. Gabi rückte auf links, Paulina auf die 10, Sabine neben Ronya. Schon zwei Minuten nach diesem ersten Wechsel, konnte Natascha mit ihrem zweiten Treffer aus dem Gewühl heraus nach einer Ecke den Ball eindeutig hinter die Linie drücken. Diesen zweiten frühzeitigen Wirkungstreffer hatten wir uns erhofft. In der 65. Minute machte sie mit ihrem (Fast-)Hattrick den Deckel auf die Partie. Wir hatten in der Folge über Paulina, Michelle (kam in der 68. Minute für Natascha), Gabi und Sabine hochkarätige Chancen (bei einem Lattentreffer des Gastgebers) das Resultat in die Höhe zu schrauben. Maddy kam in der 74. Minute für Mayra, die ihr bestes Spiel unter unserer Regie im Damenbereich machte, enorm engagiert unterwegs war, viele klare Bälle in die Spitze spielte und sich den vorzeitigen Feierabend mehr als verdient hatte. Über links und Gabi ging in Hälfte zwei deutlich mehr als in Hälfte eins, ihre Flankenläufe fanden aber leider keine Abnehmer.

Unterm Strich ein verdienter und ungefährdeter Sieg, großes Lob an den hintersten Defensivverbund. Besonders freuen uns die heute gezeigten Leistungen von Mayra und Natascha, die im letzten Jahr wenig Spielanteile hatten, aber nun auf den Punkt bereit waren, die entstandenen Lücken zu befüllen.

Am nächsten Wochenende geht es erneut auswärts weiter, um 13:00 Uhr ist Anpfiff bei Arminia Klosterhardt, wo wir auch etwas mitnehmen wollen, zumal wir bis auf die beiden Langzeitverletzten Stand heute keine Ausfälle haben werden. Es sollte in der kommenden Woche ein „Hauen und Stechen“ um die Zugehörigkeit zum 14er-Kader geben, aber lassen wir uns überraschen, was bis zum nächsten Sonntag wieder so alles dazwischen kommt...


 
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RE: Spielberichte Saison 2018/19

#3 von Pillendreher04 , 17.09.2018 09:23

Arminia Klosterhardt – SUS Niederbonsfeld 2:1 (1:0)

Trotz einer deutlichen Steigerung in der zweiten Hälfte stehen wir am Ende nicht unverdient mit leeren Händen da, weil wir zu einfache Gegentore fangen. Im Vergleich zur Vorwoche hatten wir bezüglich des Aufgebots die Qual der Wahl, lediglich die beiden Langzeitverletzten Kimberly und Bhagi standen nicht zur Disposition. Wir tauschten auf zwei Positionen, Britta kam auf der rechten Seite für Mayra von Beginn an zum Einsatz, weil wir uns hier die größere Torgefahr erhofften, obwohl Mayra in Schonnebeck ein tolles Spiel geliefert hatte. Das war nicht der einzige Härtefall, die ein oder andere Spielerin hatte es noch nicht einmal ins 14er-Aufgebot geschafft. Mariann begann neben Sammy auf der Doppelsechs, für sie sprach die sehr gute Leistung aus dem Rosellen-Spiel und ihre Ruhe am Ball. Auf der Bank nahmen zunächst Mayra, Gabi und Ronya Platz.

Wir hatten uns vor dem Spiel schon ausgerechnet, dass wir punkten könnten, haben auf die beobachteten Stärken, aber auch die Schwachstellen des Gegners hingewiesen. Es war zu erwarten, dass wir in den Zweikämpfen Feuer bekommen, diese zunächst annehmen und gewinnen müssen, damit danach unsere spielerische Linie zur Geltung kommen kann.

In der ersten Viertelstunde entwickelte sich ein offenes Spiel, ohne dass es auf beiden Seiten zu wirklich gefährlichen Abschlüssen kam. Leider haben wir wie schon gegen Rosellen viel zu früh den Gegentreffer kassiert. Zu sorglos von rechts die Flanke zugelassen, in der Mitte in der Überzahl, die Feldspieler kommen nicht zum Ball, schlechte Zuordnung, der Torwart klebt auf der Linie, unbedrängter Kopfball – 0:1. Klosterhardt musste in der Folge nicht zwingend was machen, stand tief und gut geordnet. Wir haben in der Folge die Spielverlagerung nicht hinbekommen, haben die Freiräume auf der linken Seite nicht gesehen oder gehört, haben den Ball nicht schnell genug laufen lassen und uns dadurch in Zweikämpfe verstrickt, aus denen wir selten als Sieger hervorgingen. Wir waren auch gedanklich zu langsam, haben in vorderster Front wenig spekuliert und Angebote gemacht, zu spät die entscheidenden Schritte beim Pressing gemacht, hatten nicht die körperlichen Voraussetzungen und/oder den Biss uns in Richtung Strafraum durchzusetzen. Wir sind dennoch zu drei, vier guten Gelegenheiten durch Sabine, Natascha und Britta gekommen, entweder fehlte etwas die Zielgenauigkeit oder aber der Dampf beim Abschluss. Auf der anderen Seite brannte bei uns defensiv nichts weiter an.

In der Halbzeit haben wir zwei personelle Veränderungen vorgenommen. Mit Gabi für Ramona W wollten wir Körperlichkeit und Geschwindigkeit reinbringen. Mayra ging rechts ins Mittelfeld, Britta wechselte für Natascha in die Spitze, auch dort erhofften wir uns mehr Durchsetzungsvermögen. Auch der Gast wechselte zweifach und setzte auf Paulina einen persönlichen Bodyguard an.

Die Mannschaft hat eine erstaunlich schnelle und sehr gute Reaktion auf die unbefriedigende erste Hälfte gezeigt, war galliger und belohnte sich schon drei Minuten nach Wiederanpfiff durch den ersten Landesligatreffer von Sabine, die gedankenschnell eine Sorglosigkeit in der Abwehrkette beim Gastgeber erkannte, resolut nachsetzte und sich dafür mit dem Ausgleichstreffer belohnte. Das Spiel war nun auch wieder ergebnistechnisch offen. Wir haben in der zweiten Hälfte vieles deutlich besser gemacht, hatten über die Außenpositionen nun auch die nötige Tiefe im Spiel, gerade Sammy spielte viele gescheite Pässe in die Spitze. Leider haben wir unsere Läufe meist abgebrochen anstatt in den Strafraum zu ziehen und was rauszuholen. Britta bewegte sich deutlich besser in die entstehenden Lücken, wir kamen zu einigen Abschlüssen. Mit Ronya für Mariann haben wir für die letzten 20 Minuten nochmal Frische reingebracht. Wir hatten durchaus das Gefühl, dass wir uns noch drei Punkte sichern können, obwohl wir auch in einer Situation etwas Glück und Cora hatten, die gut mitspielte und einen Abschluss von Klosterhardt aus zentraler Position entschärfen konnte. Defensiv standen wir stabil, sind nicht vogelwild nach vorne gerannt. Leider haben wir uns in der 82. Minute wieder ein total unnötiges Gegentor geleistet. Über einen Einwurf kam der Ball schnell in die Mitte, wir waren im Mittelfeld meilenweit von den Leuten weg, trockener und platzierter Abschluss aus 20 Metern, da hatten wir den Salat. Wieder konnte sich der Gastgeber verschanzen, wir stellten auf Dreierabwehrkette und Sophie als zweite Spitze um. Wir haben noch mal alles reingeworfen und hatten auch durch Britta die Megachance zum Ausgleich. Gut gelaufen, auf den Ball von Sabine in den Sechzehner gelauert, total blank vor dem Kasten den Ball nicht angenommen und reingeschoben, sondern direkt über den Kasten gespitzelt. Trotz Nachspielzeit infolge diverser Verletzungsunterbrechungen ist uns der Ausgleich nicht mehr gelungen, die rote Karte gegen den Gastgeber wegen Schiedsrichterbeleidigung half auch nicht mehr weiter.

Wir haben nicht superviel falsch gemacht, aber es gibt halt immer die zwei, drei total überflüssigen Schnitzer, die dann neben der teilweise fehlenden Fokussierung aufs Spiel, der Sorglosigkeit und dem fehlenden Biss in manchen Offensivsituationen dazu führten, dass wir einhergehend mit unserem mangelhaften Torabschluss nichts Zählbares mitnehmen konnten.

Am nächsten Sonntag geht es für uns nach zwei Auswärtsspielen zuhause um 13 Uhr gegen Düsseldorf, die bereits 7 Punkte auf der Habenseite verbuchen konnten, weiter. Wir wollen zeigen, dass wir auf der heimischen Wiese nach wie vor eine Macht sind, wieder punkten und den Anschluss halten.

 
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RE: Spielberichte Saison 2018/19

#4 von Pillendreher04 , 24.09.2018 11:15

SUS Niederbonsfeld – DJK TuSa 06 Düsseldorf 2:3 (1:0)

Auch nach einer Mütze „Schlaf“ fällt es extrem schwer, das Geschehene in Worte zu fassen, ein Spiel, wo das nackte Resultat die Haarpracht noch überschaubarer und grauer macht und die wetterbedingte, neunzigminütige Dusche am Ende noch frostiger ausfällt – der reine Wahnsinn!

Kurz vor dem Treffpunkt mussten wir Leonie krankheitsbedingt ersetzen, da fehlt dann die Zeit und dieses Mal auch das Personal, um noch reagieren zu können. Da setzt das Kopfkino ein, wie man 5 bis 6 gelernte Abwehrspielerinnen urlaubs- und krankheitsbedingt und aufgrund privater Verpflichtungen ersetzen soll gegen eine in der Landesliga über Jahre etablierte Mannschaft, die sich in diesem Jahr den Aufstieg in die Niederrheinliga zum Saisonziel gesetzt hat. Wir haben es trotzdem geschafft eine völlig neuformierte Viererkette vor Cora zu bilden, da wir in der Vergangenheit positionsbedingt einiges probiert haben oder auch testen mussten und weil die jeweiligen Spielerinnen auch keine Angst davor haben sich zu mit der Aufgabe zu arrangieren. Weil wir keinen Rechtsfuß mehr für die rechte Seite hatten, übernahm Ronya die für sie völlig neue Position mit großem Engagement, mit Respekt, aber ohne Angst und lieferte eine hervorragende Partie ab. Chrissie ist die Innenverteidigung nicht neu, kam aber zu ihrem ersten Einsatz in der Landesliga nach längerer Urlaubsabwesenheit, Sabine rückte von der Zehn dazu in die Innenverteidigung und ersetzte Sophie, links hinten begann Gabi, für die ihre Schnelligkeit den Ausschlag gegenüber Ramona gab. Mit ihr saß nur noch Natascha auf der Bank, die ihre Sache bisher mehr als gut gemacht hatte, nach zweiwöchigem, krankheitsbedingtem Ausfall und Rückmeldung in Form von acht (!) Toren am letzten Wochenende in der Damen 2, hatte sich Rabea die Position als alleinige Spitze aber wieder verdient. Einzige „Konstante“ waren vier der fünf Leute im Mittelfeld, Paulina und Britta über die Außenpositionen, zentral Sammy und Mariann, dazu Lara auf der offensiven, zentralen Position, auch sie machte wie Chrissie ihr erstes Landesligaspiel, war zudem gesundheitlich angeschlagen.

Ich denke, wir haben die Mädels unter der Woche mit unseren Trainingsinhalten ein gutes Stück weitergebracht, wir hatten sehr fokussierte Einheiten mit großem Einsatz aller und haben es wohl auch geschafft, die Truppe top einzustellen und zu motivieren, ansonsten ist so eine Leistung, wie wir sie zu sehen bekamen, kaum zu erklären.

Wir wollten gallig sein, die Zweikämpfe suchen, annehmen und gewinnen und in der Folge über Ballbesitz schnell in die Tiefe spielen und Torgefahr ausstrahlen. Das ist uns zu jeder Zeit des Spiels gelungen, wir waren hellwach, uns für keinen Zweikampf, keinen Weg zu schade. Wir haben das Spiel deutlich besser und schneller verlagert bekommen als in den bisherigen Spielen, sodass sich immer wieder Platz für Vorstöße über die außen ergab. Wir haben es in der ersten Hälfte weitgehend geschafft, unmittelbare Gefahr vor der eigenen Kiste zu vermeiden, standen eng gestaffelt, haben immer ein Bein oder den Kopf rechtzeitig dazwischen bekommen. Wir haben zunächst einige Situationen kreiert, wo der letzte Schritt zum Abschluss noch fehlte. Hinten alles nicht nur weggeputzt, sondern auch klug den Spielaufbau eingeleitet und offensiv gegen eine erfahrene Mannschaft sogar die Führung erzielt. Es ist schon echt erstaunlich und man muss das immer wieder anmerken, was Rabea, die noch gar nicht so lange vereinstechnisch Fußball spielt, vieles schnellstens verinnerlicht und auch auf diesem Niveau umzusetzen versucht, echt klasse die Laufwege, die Ballannahmen unter Bedrängnis! Von Paulina natürlich super in die Tiefe freigespielt, in Topspeed dem Ball hinterher, trotz aus dem Tor stürzendem Keeper nicht zurückgezogen und die Kugel ins Tor gespitzelt, das war mutig und Wille pur, die zu diesem Zeitpunkt nicht überfällige, aber trotzdem verdiente Führung, die wir gekonnt und mit Köpfchen in die Halbzeit brachten. Glücklich war die Führung keineswegs, ein Flankenball von rechts und Britta tanzte auf die Latte (sowas kann und darf sich auch schon mal ins Netz senken), zudem eine Situation, wo Lara auf rechts total blank und aussichtsreich in Höhe des 16ers stand, von Paulina im Eifer des Gefechts aber leider übersehen wurde. Ein weiterer Treffer in den ersten 45 Minuten hätte uns sicherlich weiter in dem gestärkt, was wir bis dahin unternommen haben, aber es sollte nicht sein.

In der Halbzeit gab es rein gar nichts zu kritisieren, wir hatten das Maximum herausgeholt, alles umgesetzt, was gefordert und notwendig war, alles gegeben, weshalb wir auch keine Veranlassung gesehen haben, etwas personell verändern zu müssen.

Leider haben wir schon 7 Minuten nach Wiederanpfiff den Ausgleich nach Kopfball und Ecke kassieren müssen. Es war klar, dass uns nach dem Ausfall der Innenverteidigung vom letzten Wochenende die körperliche Robustheit und Körpergröße für die Standards fehlen würde, das Tor kann so fallen, wenn mit derartigem Dampf in die Ecke gegangen wird, wir waren leider einen Schritt zu spät. Natürlich ist sowas für die Birne nicht förderlich, wenn dann wieder die Gedanken an die Spielverläufe gegen Rosellen und Klosterhardt zurückkehren. Die Reaktion darauf war enorm positiv, es ging einfach weiter voran ohne die Ordnung zu verlieren. Bereits 10 Minuten später schnürte Rabea den Doppelpack und erzielte nach ähnlichem Muster wie beim 1:0 die erneute Führung. Langer Ball von Gabi über links auf Paulina, direkte Weiterleitung in die Spitze auf Rabea, die schon unterwegs war und den Ball wieder an der aus dem Tor stürmenden Torhüterin gekonnt vorbeilegte. Spätestens jetzt war den Gästen, die nach dem Ausgleich im Aufwind schienen, wohl klar, dass die letzten 30 Minuten kein Spaziergang werden würden. Wir waren weiter voll im Geschehen, haben das letzte Hemd gegeben und mussten nach 70 Minuten dann doch wieder den Ausgleich schlucken. Mit einem trockenen Abschluss aus 16 Metern unter die Latte aus zentraler Position wurde Cora zum zweiten Mal bezwungen, da haben wir einmal nicht rechtzeitig den Körper zwischen Ball und eigenem Kasten bekommen. Wie schon nach dem ersten Ausgleich war von Resignation nichts zu sehen, wir hatten über Paulina, die über links diesmal alleine Richtung Tor zog die dicke Chance auf die dritte Führung, alles richtig gemacht – warum muss der platziert und scharf geschossene Ball an diesen verdammten Pfosten gehen? Die letzten Minuten waren ein Kampf auf des Messers Schneide, jeder wollte noch gewinnen. Mit den Einwechselungen von Natascha für Britta und Ramona für Rabea wollten wir zum Schluss noch Zeit von der Uhr und zumindest einen hochverdienten Punkt (mit)nehmen. Leider haben wir uns noch einen Freistoß aus 20 Metern halbrechter Position eingefangen, der dann auch zustande kommt, wenn Kopf und Beine nach intensivem Spiel nicht mehr so recht können und die Erfahrung fehlt. Man kann darüber streiten, ob drei oder vier Leute für die Mauer reichen und/oder ob diese richtig stand. Der Freistoß war ein Strahl, der Ball setzte auf dem nassen Untergrund auf und wurde zu allem Überfluss auch noch abgefälscht. Wir hatten keine Zeit mehr zu reagieren, unfassbar bitter, mit etwas mehr Zeit hätte ich es uns noch zugetraut zurückzuschlagen. Dickstes Kompliment an jede Einzelne für dieses leidenschaftliche Spiel!

Nach so einem Tiefschlag mit der letzten Aktion ist natürlich jeder am Boden, das ist nicht zu begreifen und das hat auch niemand verdient, insbesondere nach so einem famosen und mutigen Auftritt. Es gibt mal wieder keine Punkte, dass uns das in der ein oder anderen Partie in der neuen Liga passiert und auch noch passieren wird, ist eingepreist und auch absolut kein Problem. Viel wichtiger ist, dass wir sehen und mitnehmen, dass wir mehr als mithalten können, wenn wir uns alle an die Ausrichtung halten, Leidenschaft und Mut reinbringen, keine Angst vor Fehlern haben. Dann wird der verdammte Bock zeitnah umgestoßen, hoffentlich schon am kommenden Sonntag in Fuhlenbrock (Anstoß 13:00 Uhr), wo wir all unseren Frust wieder in positive Energie umwandeln müssen. Die Richtung stimmt und macht berechtigte Hoffnung auf etwas Zählbares für die Tabelle. In der Verfassung von gestern sollten und müssen wir uns keine Sorgen machen.


 
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RE: Spielberichte Saison 2018/19

#5 von Pillendreher04 , 01.10.2018 14:01

BW Fuhlenbrock – SUS Niederbonsfeld 1:5 (0:3)

Nach der mehr als unglücklichen Niederlage vom letzten Wochenende gegen Düsseldorf wollten und haben wir mit einem hintenraus ungefährdeten 5:1-Erfolg die Punkte 4 bis 6 eingefahren.

Im Vergleich zur letzten Woche fielen Britta, Lara und Chrissie aus, dafür rutschten Ramona H und Sophie zentral in die Viererkette, Ramona W verteidigte rechts für Ronya und Mayra startete im rechten Mittelfeld für Britta. Ansonsten gab es keine Veränderungen im Aufgbot. Auf der Bank nahmen zunächst Ronya, Natascha und Maddy Platz.

Hatten wir bereits in der ersten Minute die erste Chance durch Rabea und gingen bereits mit ihrer zweiten in der 4. Minute in Führung, so gab uns das keinerlei Sicherheit, wir waren schlecht organisiert, bekamen viel zu spät Zugriff und gaben einem überschaubar agierenden Gastgeber Räume, um sich ohne großen Aufwand zu befreien. Wir konnten uns zweimal bei Cora bedanken, die mit hervorragenden Reflexen einen Rückstand verhinderte. In den ersten 30 Minuten entwickelte sich ein Spiel, in dem auf beiden Seiten keine spielerische Linie zu erkennen war, weil technische Fehler en masse dies auch nicht zuließen. Zum Glück konnten Rabea (31.) und Paulina (44.) auf das Pausenergebnis von 3:0 erhöhen. Weitere Großchancen von Rabea, Paulina und Mayra blieben leider ungenutzt.

In der Pause konnten wir nur mit der vermeintlich beruhigenden Führung zufrieden sein, alles andere, was eine Woche zuvor noch gezeigt wurde, war wie weggeblasen - null Antritte über außen, kein Nachschieben, kein mannschaftliches Pressing, keine Anspielstationen. Zur zweiten Halbzeit wollten wir deutlich mehr sehen, nahmen mit Natascha für Paulina den ersten Wechsel vor.

Hatten wir mit dem 4:0 durch Natascha bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff noch die Hoffnung, dass der Zug nun ins Rollen kommt, weit gefehlt, bis zum 5:1 durch Rabea in der 86. Minute folgte eine Betriebsstörung auf die nächste. Daran änderten auch die beiden Wechsel (Maddy für Mayra und Ronya für Mariann) und eine interne Umstellung nichts.

Das war ein Spiel, welches nicht ansatzweise Landesliganiveau hatte. Immerhin stimmte das Ergebnis. Nach dem spielfreien kommenden Wochenende geht es am 14.10. in Velbert um 17:00 Uhr mit der nächsten Auswärtspartie weiter, wir haben die Hoffnung, dass frau sich dann wieder auf die bereits gezeigten Tugenden gegen Rosellen und Düsseldorf besinnt und deutlich besser abliefert.

 
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RE: Spielberichte Saison 2018/19

#6 von Pillendreher04 , 22.10.2018 09:32

SUS Niederbonsfeld – Adler Frintrop 6:0 (2:0)

Nach dem kurzfristigen Ausfall der Partie am letzten Sonntag in Velbert und dem spielfreien Wochenende davor konnten wir endlich wieder eingreifen.

Auch zehn Ausfälle (Urlaub, Trainingsrückstand, private Verpflichtungen, Verletzung, Aushilfe Damen II) konnten wir kompensieren und ein ersatzgeschwächtes Adler Frintrop mit einem ungefährdeten 6:0 besiegen. Dies soll die gezeigte Leistung keineswegs mindern, sechs Tore müssen auch erstmal erzielt werden. Leider haben wir uns ein deutlich höheres Endresultat durch eigene Unzulänglichkeiten in Form von Abseitsstellungen und Unvermögen bei klaren Einschussmöglichkeiten selbst verbaut.

Vor Cora begannen in der Viererkette von rechts nach links Ronya, Sophie, Leonie und Sammy, die über den gesamten Spielverlauf so gut wie nichts zuließen, entschlossen die Zweikämpfe gewannen und allesamt zum Spielaufbau beitrugen. Im Mittelfeld gesellte sich die wiedergenesene Lara zu Sabine auf die Doppelsechs, Paulina begann auf der zehn, links Britta, rechts Mayra, vorne Rabea. Zunächst auf der Bank saßen Michelle, Chrissie und Natascha.

Wir waren von Beginn an optisch deutlich überlegen und hatten in der 15. und 17. Minute eine hochkarätige Doppelchance durch Rabea, die einmal am Pfosten scheiterte und das andere Mal freistehend über den Kasten zielte. Auch Britta und wiederum Rabea hatten die Führung aufm Schlappen, der zu diesem Zeitpunkt schon hochverdiente Führungstreffer wollte aber nicht fallen. Zudem waren wir viel zu pomadig in der Rückwärtsbewegung, wenn Frintrop den Ball nach vorne schlug. Wir gewannen die Bälle zwar sofort und spielten wieder in die Tiefe, nur standen wir dann mindestens ein halbes Dutzend mal im Abseits. Frintrop verteidigte sehr hoch und machte damit die Räume eng, in dem engmaschigen Geflecht verloren wir viel zu häufig den Überblick und den Blick für die Außenpositionen. Bevor Rabea in der 32. Minute endlich die Führung im Nachfassen erzielte, kam schon die Befürchtung auf, dass wir uns irgendein Ei aus dem Nichts fangen und plötzlich in Rückstand geraten. Wir haben uns auch in der Folge schwer getan, die dicht gestaffelte grüne Mauer auseinander zu spielen. Wenn es spielerisch mit dem Skalpell nicht geht, muss halt mal der Hammer her. Paulina packte den in der 43. Minute aus und schweißte die Kugel aus gut 30 Metern zentraler Position in den Knick.

Mit einem einigermaßen beruhigenden 2:0 gingen wir in die Pause, viel vorwerfen konnten wir der Mannschaft nicht, außer die überschaubare Spielverlagerung und den Chancenwucher. Mit drei Zielen gingen wir Halbzeit zwei an. Tore schießen, zu Null und viel besser über außen spielen. Personell gab es zunächst keine Veränderungen. Lediglich Britta und Paulina tauschten die Positionen. Britta spielte in Hälfte zwei eher zweite Spitze.

Hälfte Nummer zwei lief fußballerisch deutlich besser, was sicherlich teilweise auch am schwindenden Glauben von Frintrop an einer Spielwende lag. Wir haben uns aber nicht einlullen lassen, an der Umsetzung der drei Ziele gearbeitet und viel dafür investiert. Mit zwei Doppelschlägen (65. und 67. Minute durch Rabea sowie in Minute 84 und 86 durch Sabine und Britta) konnten wir das Resultat noch in eine angemessene Dimension schrauben. Hinten brannte nichts an und insgesamt war das Spiel viel geordneter. Michelle, Chrissie und Natascha kamen ab der 60. Minute sukzessive für Mayra, Leonie und Rabea zum Einsatz und fügten sich nahtlos ein. Sehr erfreulich, dass Britta endlich ihren ersten Meisterschaftstreffer erzielte (hier sollte der Knoten hoffentlich geplatzt sein) und dass Rabea im zweiten Spiel hintereinander erneut einen Dreierpack servierte. Aber auch die Leute für die vermeintliche Drecksarbeit können sich ausgezeichnet fühlen, ohne die geht es nicht.

Wir haben endlich auch zuhause die ersten drei Punkte eingefahren und uns hoffentlich genug Selbstvertrauen für die folgenden drei Spiele gegen den Tabellenführer aus Langenfeld (Sonntag, 28.10., Anstoß 15:15 Uhr in Langenfeld) sowie gegen Bayer und Fortuna Wuppertal geholt, wo ein anderes Kaliber auf uns wartet. Wir müssen mutig sein, können mit nunmehr 9 Punkten befreit aufspielen, Favorit ist jeweils der Gegner. Wir können nur gewinnen und wollen mit allen Mitteln versuchen, bereits aus Langenfeld etwas Zählbares mitzunehmen.


 
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zuletzt bearbeitet 22.10.2018 | Top

RE: Spielberichte Saison 2018/19

#7 von Pillendreher04 , 29.10.2018 09:29

HSV Langenfeld – SUS Niederbonsfeld 1:1 (0:0)

In einem umkämpften Spiel, das beide Mannschaften auch hätten gewinnen können, stand am Ende eine leistungsgerechte Punkteteilung, die sich unsere Mannschaft durch große Leidenschaft redlich verdiente. Beim bisher zuhause verlustpunktfreien Tabellenführer als erste Mannschaft einen Punkt zu ergattern ist durchaus sehr erfreulich und bestärkt uns weiterhin in dem Glauben, in der Landesliga mehr als mithalten zu können.

Wir hatten nichts zu verlieren und wollten schon in der taktischen Ausrichtung mutig sein, weshalb wir uns dafür entschieden, mit zwei Sturmspitzen in Person von Rabea und Britta zu agieren. Im Vierermittelfeld begannen von links nach rechts Paulina, Sabine, Lara und Mariann. Die Abwehrreihe wurde von Chrissie, Sophie, Leonie und Sammy gebildet. Im Tor kam Sarah absprachegemäß zu ihrem ersten Einsatz in der Landesliga, welchen Sie sich aufgrund ihres Trainingsengagements mal verdient hatte. Auf der Bank nahmen Ramona W, Natascha und Michelle Platz, für die es allesamt aber diesmal aufgrund der engen Spielsituation nicht zu Einsatzminuten kam.

In einer weitgehend an Höhepunkten armen ersten Hälfte und gegen den Wind waren wir organisiert, haben hinten gut gestanden, die momentane Torschützenkönigin der Landesliga meist erfolgreich gedoppelt und Zuspiele aus dem Mittelfeld frühzeitig unterbunden. In einer Situation hatten wir allerdings großes Glück, als sie einen Steilpass erlief, uns die Endgeschwindigkeit fehlte, Sarah im Tor zögerte heraus zu laufen – der halbherzige Abschluss war sichere Beute unserer Torfrau. Selbst wurden wir nicht zwingend gefährlich, dazu fehlte in vorderster Spitze die Laufbereitschaft, wir haben zu viel gestanden, wenig spekuliert und uns angeboten, wir hatten nicht den Biss und die Geschwindigkeit in den Sechzehner zu ziehen. Bis auf einen Distanzschuss von Mariann war unser Konto auf der Habenseite leer. Wir haben uns aber keineswegs versteckt, uns nicht hinten reingestellt, haben mit viel Herz Fußball gekämpft und gespielt, das war so wie wir uns das vor dem Spiel gegen einen körperlich robusten Gegner gewünscht haben – insofern gab es in der Pause wenig zu kritisieren, personelle Umstellungen waren nicht erforderlich.

Die zweite Hälfte wollten wir genauso leidenschaftlich und konzentriert durchziehen, man hatte das Gefühl, das heute die Mannschaft als Sieger vom Platz geht, die das erste Tor erzielt. Perfekter konnte Halbzeit zwei für uns danach nicht beginnen, Rabea erzielte in der ihr eigenen abgezockten Art und Weise bereits in der 46. Minute das 1:0 mit ihrem schon neunten Saisontreffer. Nach einer schnellen und direkten Kombination über Sabine und Britta kam der Ball in die Tiefe, mit kühlem Kopf spitzelte sie die Kugel an der Torhüterin vorbei zur Führung ins Netz. Ein Auftakt nach Maß, der zusätzliche Kräfte mobilisieren sollte. Wir hatten den Gastgeber da, wo wir ihn haben wollten, leider waren noch mindestens 44 Minuten zu spielen. Langenfeld war keineswegs geschockt, warf alles in die Waagschale, rannte an. In der Folge hatten wir die Situation einigermaßen unter Kontrolle und sogar die Riesenchance durch Britta auf 2:0 zu erhöhen. Schön auf rechts freigespielt, hatte sie in Höhe des Sechzehners eine tolle Möglichkeit im zweiten Spiel hintereinander zu treffen. Wohl aus einer Kombination aus leichtem Gegnerdruck, Herauslaufen der Torhüterin und dem eigenen Nachdenken schoss sie den Ball der Keeperin leider in die Arme. Wir hätten gespannt erleben wollen, was eine Zweitoreführung mit dem Gastgeber macht, eine Vorentscheidung wäre das mitnichten gewesen, dafür kombinierte der Tabellenführer zu selbstverständlich, zu direkt und zielgerichtet. In der 60. Minute haben wir schließlich den Ausgleich kassiert, die Goalgetterin schirmte eine Hereingabe robust mit dem Körper ab und ließ Sarah aus kurzer Distanz keine Abwehrchance. Wer jetzt darauf spekulierte, dass unsere Köpfe nach unten gingen sah sich getäuscht, wir waren weiter mutig, kamen über Paulina und Britta über die außen zu zwei Flankenläufen und tollen Hereingaben, wo sich in der Mitte aber zu wenige Spielerinnen hineinschmeißen konnten, weil nicht nach- und eingerückt wurde. Lara hatte aus zentraler Position heraus 20 Meter vor dem Tor einen leider zu unplatzierten Abschluss, genauso wie Sabine, die es nach einem schlechten Befreiungsschlag der aus dem Tor stürzenden Gästetorhüterin aus rund 25 Metern mit einem Heber probierte, der allerdings neben dem Kasten landete. Hinten wurde es für uns durch diverse Freistöße aus dem Halbfeld immer wieder brenzlig, die Bälle fanden zum Glück keine Abnehmer oder landeten bei Sarah. Für Britta hätte sich kurz vor Schluss noch eine weitere hochkarätige Möglichkeit ergeben können, wie in der Vorwoche kommen wir leider zu lethargisch aus dem Abseits heraus, hier fehlte ein Meter, um alleine aufs Tor zulaufen zu können.

Als der herausragend leitende Schiedsrichter, der wirklich kein einziges Mal mit seiner Entscheidung daneben lag, ohne Nachspielzeit abpfiff, war die Freude über den Bonuspunkt bedeutend größer als die Enttäuschung über den hintenraus liegen gelassenen Lucky Punch.

Die Mannschaft hat 90 Minuten sehr couragiert gespielt, kämpferisch alles investiert, deshalb ist der Punktgewinn auch keineswegs unverdient. Unser Ziel, die Meisterschaft durch eigenes Punkten spannend zu halten, haben wir erreicht und können guten Mutes auf das nächste Heimspiel gegen Bayer Wuppertal (Sonntag, 04.11., Anstoß 13 Uhr) schauen. Wenn wir dann ähnlich auftreten, mit der Unterstützung hoffentlich vieler Zuschauer wieder alles raushauen, was in uns steckt, sind wir auch gegen den momentanen Tabellendritten nicht chancenlos.


 
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RE: Spielberichte Saison 2018/19

#8 von Pillendreher04 , 05.11.2018 09:56

SUS Niederbonsfeld – Bayer Wuppertal 4:1 (3:1)

Nach dem hochverdienten Punktgewinn am letzten Wochenende beim Tabellenführer in Langenfeld wollten wir weiter in der Erfolgsspur bleiben. Dass das gegen den Tabellendritten aus Wuppertal kein Selbstläufer werden würde, war uns sonnenklar. Wir waren aber schon selbstbewusst und wollten aus der Position heraus, dass wir weiterhin nichts zu verlieren haben, auch gegen den in der Landesliga etablierten Gast von der Wupper etwas Zählbares mitnehmen. Wir wollten defensiv und mannschaftlich genauso hart arbeiten wie in Langenfeld, offensiv deutlich mehr in Bewegung sein und bessere Laufwege anbieten. Das gestern abgelieferte Gesamtpaket war überragend gut, wir haben uns klare Torchancen en masse herausgespielt, deswegen ist der deutliche Sieg auch der Höhe nach vollkommen in Ordnung. Unsere Mädels haben sich für eine mutige, fokussierte und leidenschaftliche Vorstellung belohnt und bleiben durch den Dreier im Dunstkreis der oberen Tabellenhälfte.

Personell hatten wir sechs Ausfälle zu verkraften, auch Cora als unsere etatmäßige Torhüterin meldete sich am Vortag noch krankheitsbedingt ab. Zudem haben wir Amelie und Natascha an die vor uns spielenden Damen 2 abgestellt, damit beide dort weiterhin ausreichend Spielpraxis, die wir ihnen momentan nicht im notwendigen Umfang garantieren können, für die kommenden Aufgaben sammeln können. Aufgrund der Größe und der Qualität im Kader geradezu ein Luxusproblem. Wie in der Vorwoche stand Sarah im Kasten, die natürlich wiederum den Damen 2 fehlte, das war so nicht geplant, danke an dieser Stelle für das Entgegenkommen der Damen 2. Auch die Viererkette mussten wir umbauen, Sophie fehlte aufgrund privater Verpflichtungen. Für sie rückte Gabi in die zentrale Innenverteidigung zu Leonie, rechts und links unverändert Chrissie und Sammy. Keine Änderungen ergaben sich fürs Mittelfeld mit Paulina, Sabine, Lara und Mariann, genauso die beiden Spitzen wie gegen Langenfeld mit Rabea und Britta. Auf der Bank neben Michelle und Ramona W zum ersten Mal Bhagi, in dieser Saison ein gefühlter Neuzugang nach ihrer schweren Verletzung aus der Vorbereitung.

Wir wollten von Anfang an aggressiv und griffig sein, um zu verhindern, dass uns Wuppertal von Beginn an und wie angedeutet überrumpelt. Der Fokus lag vor dem Spiel auf unserer Offensive, insbesondere auf dem Verhalten unserer Sturmspitzen, die auch schon gegen Langenfeld ordentlich unterwegs waren, aber nicht clever genug agierten. Wir haben deutlich die notwendigen Laufwege angesprochen und hofften auf eine hohe Effektivität im Abschluss. Defensiv gehören wir bisher zu den besten Mannschaften der Liga, die bisher gezeigten Leistungen galt es zu bestätigen.

Mit einer 3:1-Führung in die Pause zu gehen war natürlich phänomenal. Hinten haben wir extrem wenig zugelassen, waren hellwach und eigentlich immer zuerst am Ball, haben die Räume hervorragend zugestellt. Nach vorne haben wir richtig gut Fußball gespielt und uns von Beginn an hochkarätige Chancen erspielt. In der 12. Minute wurde Britta glänzend freigespielt, zog alleine aufs Tor und hatte (noch) Pech im Abschluss. Weitere klare Abschlüsse folgten, exemplarisch eine Aktion, als Rabea auf halbrechts auf und davon zog, in den 16er eindrang, statt aus freier Schussbahn draufzuhalten, war sie in der Situation nicht egoistisch genug, legte den Ball quer auf Britta, die dann aber nicht zum Abschluss kam. Es dauerte bis zur 29. Minute ehe Rabea mit ihrem schon 10. Saisontreffer die höchstverdiente Führung in unnachahmlicher Art und Weise erzielte: Gekonnt gelaufen (wobei die anderen Offensivkräfte tatkräftig halfen, die entscheidende Lücke zu reißen), Ball erhalten, Meter gemacht und überlegt an der Torhüterin vorbeigespitzelt. Hatte etwas lange gedauert mit der Führung, aber die gesamte Spielanlage hat gestimmt, weswegen wenig Zweifel am nahenden Erfolgserlebnis aufkamen. Mehr oder weniger aus dem Nichts kam Wuppertal bereits 7 Minuten später zum Ausgleich, wir kamen von unserer rechten Seite beginnend einmal nicht in den Zweikampf, das Problem verlagerte sich auf Höhe der Strafraumlinie auf unsere linke Seite, wo die Wuppertaler Angreiferin sicherlich gekonnt frei gespielt wurde und dann völlig blank zum Abschluss kommen konnte. In dem Moment passte das Ergebnis keineswegs zum Spielverlauf, wir hatten aber auch keine Sorge, dass der Nackenschlag Wirkung zeigt, weil wir die Mentalität unserer Mannschaft kennen. Der Zustand des ausgeglichenen Spielstands hielt auch nur 6 Minuten, mit einem Doppelschlag stellte Britta in den Minuten 42 und 45 zu einem idealen Zeitpunkt das Pausenresultat her. Insbesondere ihr Kopfballtreffer nach Ecke von Sabine war ein absolutes Highlight. Die vergleichsweise hart getretene Ecke kam auf den kurzen Pfosten, Britta schraubte sich in höchstem Tempo vom langen Pfosten kommend in den Ball und bugsierte ihn in der Luft unhaltbar in die lange Ecke. In dieser Aktion dokumentierte sich die ganze Entschlossenheit und Leidenschaft, mit der die Mannschaft eine hervorragende erste Hälfte spielte, an der wohl jeder einzige Zuschauer seinen Spaß und sein Kommen schon zu diesem Zeitpunkt nicht bereut hatte.

Die Messlatte lag natürlich auf Reiseflughöhe, es war auch klar, dass eine ähnliche Halbzeit mit diesem Aufwand schwer zu realisieren sein würde. Uns war bewusst, dass Wuppertal sich das komplett anders vorgestellt hatte und mit ordentlich Wut im Bauch aus der Kabine kommen würde. Deswegen haben wir die Sinne dafür geschärft, dass wir uns für das Pausenergebnis rein gar nichts kaufen können. Wir wollten nun aus der Führung heraus das Hauptaugenmerk auf unsere Defensivleistung legen und über Kontersituationen möglichst schnell das vierte Tor nachlegen. Personell und in Bezug auf das Spielsystem haben wir zunächst keine Änderungen vorgenommen.

Wir haben in der Folge den vermuteten Schlagabtausch entschlossen angenommen, haben uns mit Haut und Haaren gegen einen frühen Anschlusstreffer gestemmt, was zwangsläufig zu Lasten der eigenen Offensivaktionen ging, aber das war auch so einkalkuliert. Als Wuppertal etwa Mitte der zweiten Hälfte mit bis zu vier echten Stürmerinnen agierte, kamen wir das ein oder andere Mal an unsere Grenzen, obwohl wir etwa ab der 60. Minute auf ein Fünfermittelfeld umgestellt hatten. Britta sollte als einzige Spitze agieren, Rabea rückte auf die rechte Seite mit eher defensiven Aufgaben, sie war augenscheinlich noch fit genug auch die langen Wege nach hinten mitzumachen. Mariann rückte zu Sabine in die Zentrale, Lara etwas weiter vorgezogen. Bayer warf alles nach vorne, erspielte sich auch die ein oder andere dicke Chance, war aber entweder im Abschluss zu harmlos oder scheiterte an Sarah. In der 75. Minute war Britta dann drüber, war enorm viel gelaufen und hatte sich einen vorzeitigen Feierabend redlich verdient, für sie rückte Michelle in die vorderste Front, sollte eklig sein und sich für 15 Minuten voll reinhauen. Drei Minuten später kam Bhagi für Mariann, die ebenfalls ein richtig gutes Spiel auf einer ihr eigentlich fremden Position zeigte, auf der Doppelsechs zu ihrem Landesligadebut. Mit fortlaufender Spielzeit haben wir den Willen des Gastes immer weiter gebrochen, hatten wieder mehr hochklassige Chancen, kamen zu guten Flankenläufen über Paulina auf links. Ein satter und platzierter Freistoßkracher von Sabine fand noch nicht sein Ziel. In der 80. Minute schlug die Kugel dann endlich zur beruhigenden 3-Tore-Führung im Kasten des Gegners ein, Paulina überlistete die Keeperin mit einem gekonnten Distanzschuss von halbrechts. Für die letzten 10 Minuten kam noch Ramona W für Chrissie, die gewohnt biestig gegen eine starke Gegenspielerin zur Sache gegangen war, ins Spiel.

Mit dem Schlusspfiff waren wir enorm stolz auf unsere Mannschaft, ob der gezeigten Leistung, das war von der Herangehensweise, über die Spielweise bis zum Ergebnis nahezu perfekt. Wir haben uns belohnt und gesehen, was prinzipiell in der Truppe steckt, was an richtig guten Tagen auch gegen etablierte Mannschaften möglich ist. Das so eine Leistung nicht immer abrufbar sein wird, ist uns klar. Aber wenn wir annähernd so geschlossen auftreten wie gestern, wo sich eine für die andere zerreißt, muss in der Zukunft jeder Gegner an seine Grenzen oder darüber hinaus gehen, um uns zu besiegen. Ein dickes Extralob an jede Einzelne, die Erfüllung der jeweiligen Aufgabe wird im sonntäglichen Arbeitszeugnis mit der vollsten Zufriedenheit bewertet.

Am kommenden Wochenende fahren wir nach Wuppertal, dieses Mal geht es gegen die Fortuna, die momentan sicherlich nicht dasteht, wo sie normalerweise zu erwarten wäre. Anstoß ist um 15:00 Uhr. Warum sollen wir dort nicht auch etwas holen können? Im Gegensatz zum Gastgeber, der personell arg gebeutelt scheint und zu allem Überfluss gestern beim 0:0 in Schonnebeck auch noch zwei Platzverweise kassierte, werden wir Stand heute aus der kompletten Kapelle auswählen können bzw. müssen. Die Vorzeichen können eigentlich nicht besser sein.


 
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RE: Spielberichte Saison 2018/19

#9 von Jörg S. , 11.11.2018 22:18

Fortuna Wuppertal - SuS Niederbonsfeld 1:1 (1:0)

Nach dem famosen Sieg gegen Bayer Wuppertal, bei dem es wirklich nicht Vieles besser zu machen gab, wollten wir auch bei Fortuna was mitnehmen. Im Idealfall mehr als einen Punkt um vielleicht an das Spitzenquartett heranzu“schnuppern“
Die Qual der (Spieler) Wahl war und wird für die nächsten Spiele ähnlich groß für uns sein, da außer Lara und kurzfristig Natascha, alle 22 Spielerinnen zur Verfügung standen. Wir vertrauten der Elf (15) von letzter Woche, mußten/konnten Lara durch Ronya und Chrissie durch Sophie ersetzen. Cora stand wieder im Tor und Sarah setzte sich als Ersatztorwart auf die Bank – danke dafür.
Die Kabinenansprache vor dem Spiel fiel relativ kurz aus – wir wollten es ganz „einfach“ genau so wie letzte Woche machen.
Schon nach zwei Minuten waren wir aber wieder auf dem Landesligaboden: Im Mittelfeld nicht zugepackt, den Gegner nicht entscheidend an der Flanke gestört und die landete verunglückt hinter Corsa im Tor (Klosterhardt lässt grüßen). Es dauerte bestimmt 20 Minuten bis wir wieder einigermaßen gesteuerte Kombinationen und Angriffsversuche hinbekamen. Den nassen Ball bekamen wir in der ersten Hälfte nicht wirklich unter Kontrolle. Daher kamen nur wenige Pässe an, die durchgesteckten landeten mit zu viel Drive zu oft im Aus. Auf der anderen Seite stellte sich Fortuna alles andere als das ersatzgeschwächte Kanonenfutter dar. Mit viel Landesligaroutine im Spielaufbau und zickig in den Zweikämpfen machten sie uns das Ballerobern im Mittelfeld schwer und beschäftigten somit ständig unsere Defensive, die nicht immer sattelfest stand. Mit ein wenig Glück hätten wir aber auch den Ausgleich erzielen können, Sabines Ecke landete auf der Latte und ein anderes mal scheiterten sowohl Britta, Paulina und Sabine beim „Rudelschiessen“ im Strafraum.
Erst also Pech und später kein Glück, eine fatale Mischung wenn zudem alle unter ihren Möglichkeiten und Leistungen vom letzten WE geblieben sind – reine Reflexion und kein Beinbruch.
In Halbzeit haben wir uns kommittet, enger bei den Gegenspielern zu stehen, ruhig weiterzuspielen und uns weiter unsere Chance zu erarbeiten. Und, wenn es spielerisch nicht läuft, dann muß halt auch mal das Kampfbeil raus.
So gingen wir wieder in den strömenden Regen aufs Feld. Letztendlich haben wir dann im zweiten Abschnitt genau dies dann umgesetzt. Es lief zwar weiterhin nicht alles spielerisch auf dem gewohnten Niveau, kämpferisch konnte man keiner einen Vorwurf machen. Die Härtel im Spiel nahm dem entsprechend zu, da wir unbedingt wollten, Wuppertal sich aber noch nicht brechen lassen wollte und ein zu toleranter Schiedsrichter hier nicht entgegenwirkte.
Es entwickelte sich zunehmend ein Spiel auf ein Tor, die zwingenden Torchancen blieben aber noch aus. Durch unsere offensive Spielweise eröffneten wir Wuppertal zwangsläufig Konterchancen und Cora bewahrte uns zweimal vor einem weiteren Gegentreffer.
Mit einem 3er Wechsel in der 75. Min. Michelle/Rabea, Baghi/Ronya und Ramona W./Mariann wollten wir noch mal frischen Wind bringen. Kein Wechsel gegen die drei Ausgewechselten, sondern für neue/andere Impulse. Gabi rückte zudem ins linke Mittelfeld vor, Paulina auf die 10. Dadurch nahm die Überlegenheit noch weiter zu. Letztendlich kam Britta aus 20 Metern aus zentraler Lage in Schussposition und versenkte die Kugel links oben unhaltbar ins Eck – endlich die verdiente Erlösung.
Fazit aus meiner Sicht: Dummes, unglückliches frühes Gegentor – nicht ins Spiel gekommen – über den Kampf zurück – nie aufgesteckt – somit mehr als ein verdientes Unentschieden.
Es können nicht alle Spiele wie gegen Bayer laufen, auch wenn dies unser Anspruch ist und ihr gezeigt habt, was möglich ist, ……, wir sind immerhin fünf Spiele ungeschlagen, somit alles gut, nächste Woche kommt Neuss-Weißenberg und wir werden uns wieder neu beweisen müssen.


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RE: Spielberichte Saison 2018/19

#10 von Pillendreher04 , 18.11.2018 18:23

SUS Niederbonsfeld – SVG Neuss-Weissenberg 7:0 (4:0)

Auch im sechsten Spiel in Folge sind wir ungeschlagen geblieben, nicht nur das, wir haben unseren Tabellennachbarn, der sicherlich personell nicht so auf Rosen gebettet war wie wir, mit einem auch in dieser Höhe hochverdienten 7:0 (Tore: Paulina (3), Natascha, Rabea, Britta und Gabi) deklassiert. Leider begleitet uns schon die ganze Saison eine gewisse Abschlussschwäche, so paradox das klingt, heute hätten wir fast doppelt so viele Tore schießen müssen - das Haar in der Suppe, wenn man eins finden möchte. Wir haben uns als Mannschaft sehr gut bewegt, haben hinten konsequent alles abgeräumt, hatten im Mittelfeld eine sehr gute Präsenz, haben bereits vorne viele Bälle geholt, keinen Spielaufbau des Gastes zugelassen, die Spielverlagerung über links und rechts lief sehr ausgewogen, wir hatten über die Außen eine gute Tiefe im Spiel und zum Schluss immerhin sieben erfolgreiche Abschlüsse, das Passspiel war gegenüber der Vorwoche deutlich verbessert. Schon zur Halbzeit stand der Sieg bei allem Respekt gegenüber dem Gast eigentlich bereits fest. Wir wollten dennoch in den zweiten 45 Minuten weiter Gas geben, hinten zu Null spielen und vorne etwas fürs Torverhältnis tun. Beides ist gelungen, wir können hochzufrieden sein und mit viel Selbstvertrauen in das Nachholsspiel bei der Ssvg Velbert am Montag, 26.11. (Anstoß 19:30 Uhr), gehen. Unsere Mädels haben eine große Unterstützung seitens der Anhängerschaft verdient, werden wieder alles geben und sicherlich einen großen Kampf liefern. Wir sind gespannt, was dabei herauskommt und wie weit wir wirklich sind.

Am kommenden Mittwoch steigen wir zunächst in den Kreispokal ein und treten um 19:30 Uhr bei Ruwa Dellwig an, wo wir den Grundstein für eine auch im Pokal erfolgreiche Runde legen wollen.

Heute spielten:

Cora – Sammy, Leonie (ab. 65. Chrissie), Bhageshree, Ramona W – Paulina, Lara (ab 56. Britta), Sabine, Gabi – Natascha, Rabea (ab 56. Sophie), nicht eingesetzt Sarah (ETW)

 
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RE: Spielberichte Saison 2018/19

#11 von Pillendreher04 , 22.11.2018 08:03

RuWa Dellwig - SUS Niederbonsfeld 1:6 (1:2) 1. Runde Kreispokal

In der ersten Runde waren wir gestern klarer Favorit und sind der Ausgangsposition mit einem standesgemäßen 6:1-Sieg gerecht geworden. Es kamen mit wenigen Ausnahmen Spielerinnen zum Einsatz, die in der letzten Zeit in der Meisterschaft wenig bis gar nicht zum Einsatz gekommen sind, die Breite des Kaders lässt es zu, dass wir im Hinblick auf das Nachholspiel in Velbert einen Großteil der Mannschaft schonen konnten.

Wir begannen vor Sarah mit 3er-Kette (Chrissie, Leonie, Ramona W), Fünfermittelfeld (Mayra, Lara, Mariann, Amelie, Ronya) und Doppelspitze (Maddy und Michelle). Auf der Bank hatten wir mit Rabea bewusst nur eine Option, sie kam in der 64. Minute für Lara zum Einsatz.

Der Gastgeber zeigte sich im Gegensatz zum Spiel der ersten Runde in der vergangenen Saison stark verbessert, spielte aggressiv, war laufbereit. Dennoch haben wir von Beginn an unsere fußballerische Überlegenheit deutlich ausgespielt. Durch ein Eigentor in der 13. Minute gingen wir in Führung, haben aber bereits 7 Minuten später den Ausgleich kassiert, als wir im Mittelfeld ungeordnet waren, den Steilpass in die Spitze nicht verhindern konnten, mit Hilfe des Innenpfostens landete der Ball in unseren Maschen. Ein Warnsignal zur rechten Zeit, ist frau gegen einen zwei Klassen tiefer spielenden Gegner dann doch nicht so auf Sendung wie nötig. Geschockt waren wir nicht, bereits 5 Minuten später erzielte Maddy mit ihrem ersten Treffer wieder die Führung, mit der es auch in die Halbzeit ging.

Wir hatten in den ersten 45 Minuten diverse Möglichkeiten zu erhöhen, hatten aber nicht den Zug zum Tor, legten lieber quer und verschossen auch noch einen Elfmeter, der flach und platziert war, aber auch gut gehalten wurde. Wir waren uns bewusst, dass wir keinen Deut nachlassen dürfen, um nicht ein blaues Wunder zu erleben.

In der 56. Minute erhöhte Michelle auf eine zunächst beruhigende 2-Tore-Führung. Ronya mit ihrem ersten Pflichtspieltreffer sowie noch zweimal Maddy erhöhten zwischen der 66. und der 86. Minute auf das Endergebnis von 6:1. Hinten brannte in der zweiten Hälfte nichts an, wir haben couragiert nach vorne gespielt, mit etwas mehr Mut im letzten Spieldrittel hätte das Ergebnis deutlich höher ausfallen können, zumal wir uns noch den Luxus eines zweiten verschossenen Elfmeters leisteten, der im Gegensatz zum ersten aber auch schwach geschossen war. Jede einzelne hat die erwartete Leistung gebracht, war motiviert, bissig im Zweikampf, wir haben gesehen, dass wir in der Zukunft auf entstehende personelle Engpässe adäquat reagieren können.

In der nächsten Runde, die für den 10.03.19 angesetzt ist, aber mit dem Rückrundenauftakt in der Meisterschaft kollidiert, haben wir Heimrecht gegen den Sieger aus ESG-RWE, das für heute angesetzte Spiel wurde allerdings bereits abgesetzt.
Der Grundstein für eine erfolgreiche Pokalsaison ist gelegt, jetzt freuen wir uns auf das Nachbarschaftsduell im Meisterschafts-Nachholspiel am kommenden Montag in Velbert.


 
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RE: Spielberichte Saison 2018/19

#12 von Pillendreher04 , 27.11.2018 08:47

SSvG Velbert – SUS Niederbonsfeld 3:2 (1:1)

Im gestrigen Nachholspiel ist unsere stolze Serie von sechs ungeschlagenen Spielen gerissen. Durch einen Foulelfmeter in der 86. Minute, über dessen Berechtigung man trefflich streiten kann, haben wir die 4. Meisterschaftsniederlage kassiert.
Personell hatten wir wieder die Qual der Wahl, mussten viele Spielerinnen aus dem Aufgebot streichen, das fällt definitiv nicht leicht. Auf der Bank nahmen Ramona W, Ronya und Natascha Platz. Es begannen vor Cora im 4-4-2-System Bhagi, Sophie, Leonie und Sammy in der Viererkette, Gabi, Lara, Sabine und Paulina im Mittelfeld und Rabea sowie Britta in vorderster Reihe.

Uns war klar, dass wir alle über die Schmerzgrenze hinaus gehen müssen, um zu punkten, erwartete uns doch ein etablierter, körperlich robuster Gegner, der seine Chance nutzen wollte, mit einem Sieg die Tabellenführung mit immer noch einem Spiel weniger zu übernehmen. Wir brauchten 110 %ige Leidenschaft im Zweikampfverhalten, mussten gut organisiert sein, das Spielfeld klein halten und unsere Chancen, die wir immer bekommen, konsequent nutzen.

Perfekter kann ein Spiel nicht beginnen, bereits in der zweiten Minute erzielte Britta, die auf rechts schnell und direkt freigespielt wurde, mit einem satten und unhaltbaren Abschluss die Führung. Ein Auftakt nach Maß, der zusätzliche Kräfte mobilisieren sollte. Wir haben in der Folge sehr gut dagegen gehalten, waren konsequent in der Rückwärtsbewegung, bissig in den Zweikämpfen und haben den Ball weitestgehend von unserem Kasten ferngehalten. Ein Tor von Velbert etwa in der 20. Minute wurde korrekterweise nicht anerkannt, da Cora regelwidrig angegangen wurde und sich die erste Blessur einhandelte. Der Gastgeber kam nicht wirklich zu einem durchdachten Spielaufbau, versuchte es immer wieder über lange Schläge in die Spitze über die Torfrau. Unter Flutlichtbedingungen wird es dann schwer die langen Bälle mit Blick in die Sonne immer richtig einzuschätzen und sich den Zweikämpfen robust zu stellen. In der 29. Minute waren wir bei einem dieser langen Bälle nicht im Bilde, standen trotzdem besser zum Ball, haben diesen aber nicht konsequent weggeräumt, Lea Kaulen ging energisch dazwischen, gewann den Ball und hatte danach alleine vor Cora keine Probleme auszugleichen. Auch wir hatten insbesondere durch Britta und Paulina weitere Chancen, aber Abschlusspech. Mit dem Remis ging es in die Halbzeit, wir hatten in den ersten 45 Minuten den erhofften, mutigen Auftritt unserer Truppe gesehen, wir haben gut Fußball gespielt, aber hatten unsere Probleme gegen einen tief stehenden und gut organisierten Gegner klarste Chancen zu erspielen.

In der Halbzeit gab es wenig zu bemängeln, das Spiel war offen auf Augenhöhe, wir wollten mutig bleiben, weiter leidenschaftlich verteidigen und ruhig auf unsere Chancen warten. Im zentralen Mittelfeld wurden Sabine und Lara körperlich dauerhaft angegangen, mussten Schwerstarbeit leisten, was zu Lasten eines offensiven Nachrückens nach vorne ging. Das wollten wir in Hälfte zwei besser machen, die Mitte weiterhin bestmöglich schließen und dennoch versuchen, zu Abschlüssen aus der zweiten Reihe auf anfrierendem Geläuf zu kommen.

Nach Wiederanpfiff dauerte es dann lediglich sechs Minuten bis Britta mit ihrem zweiten Treffer die erneute Führung erzielen konnte. Das Tor war in der Entstehung ein Musterbeispiel dafür, wie man eine tief stehende Abwehrkette über die Außenpositionen auseinanderspielt. Der Ball wurde über die rechte Seite und Paulina nach vorne Richtung Grundlinie getrieben, in die scharfe Hereingabe spritzte Britta in vollem Tempo hinein und musste „nur“ noch den Fuß hinhalten, tolles Tor. Leider fiel nur 3 Minuten später der erneute Ausgleich. Ein Freistoß aus dem Halbfeld in unserer Hälfte wurde zentral vors Tor geschlagen, Sophie sprang unter dem Ball durch, Cora klebte auf der Linie, kein Problem für Velbert zu vollenden. Schade, das ging zu schnell und war zu billig. In der Folge war die Partie weiterhin ein Tanz auf der Rasierklinge mit Möglichkeiten hüben wie drüben. Wir haben ab der 75. Minute Bhagi ins zentrale Mittelfeld neben Sabine gezogen, um zentral mehr Körperlichkeit reinzukriegen, für Lara kam Ronya und verteidigte hinten rechts. Unsere besten Chancen hatten wir durch einen trockenen Abschluss von Britta aus gefühlten 30 Metern, wo Velberts Keeperin alles investieren musste, um den Ball noch aus der Ecke zu holen. Sabine hatte ebenfalls noch eine gute Möglichkeit aus etwa 20 Metern, traf den Ball aber nicht richtig. Die dickste Chance hatte sicherlich Sophie nach einer Ecke, als ihr der Ball aus dem Gewühl heraus vor die Füße fiel, sie diesen unter Bedrängnis aber nur in Richtung Kasten spitzeln konnte, die Kugel tanzte auf die Latte. Hätten wir erneut in Führung gehen können, wäre das mit Sicherheit nicht die Vorentscheidung gewesen, aber wir hätten uns dann deutlich defensiver aufgestellt. In der 80. Minute kam noch Natascha für Rabea, die dieses Mal nicht wirklich ins Spiel fand, zu ein paar Minuten Spielzeit und sollte mit ihrer Schnelligkeit noch mal einen Impuls geben. Aber es kommt dann wie es kommen muss, wenn die Erfahrung (noch) fehlt, wenn die Kräfte schwinden, wenn du dir immer mehr den Schneid abkaufen lässt und du die eigenen wenigen Chancen auf diesem Niveau nicht reinmachst. Vier Minuten vor Schluss bekam Velbert Nahe der Eckfahne einen Einwurf zugesprochen, die gegnerische Spielerin lief diesem Ball entgegen, war schneller dran, behauptete gegen Bhagi den Ball mit dem Rücken zum Tor und ließ sich danach (ob mit oder ohne Unterstützung von Bhagi sei dahingestellt) in diese hineinfallen, clever gemacht. Der Schiedsrichter, der nicht immer auf der Höhe war, harte Fouls nicht ahndete oder in die falsche Richtung pfiff, dafür aber für Lappalien den Karton zog, entschied auf Strafstoß, der uns ins Hintertreffen brachte. Wir haben dann alles versucht und Sophie als dritte Spitze aufgeboten, es aber nicht mehr geschafft den Ball gescheit in die Tiefe zu bringen.

Eine Niederlage, die weh tut und über die man sich ärgern kann und muss, aber aus der man auch viel mitnehmen kann für die folgenden Aufgaben. Auch dieses Spiel hat gezeigt, dass wir eine beachtliche Entwicklung genommen haben, dass wir mehr als mithalten können, wir sind couragiert gegen den neuen Tabellenführer aufgetreten und haben uns sehr teuer verkauft, das zählt, auch wenn es dafür keine Punkte gibt.

Am kommenden Sonntag geht es für uns um 11:00 Uhr bei RWE im letzten Spiel der Vorrunde weiter, wir wollen die Hinrunde mit einer dann sehr guten Ausbeute von 20 Punkten auf der Habenseite beenden.


 
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zuletzt bearbeitet 27.11.2018 | Top

RE: Spielberichte Saison 2018/19

#13 von Pillendreher04 , 02.12.2018 17:49

RW Essen – SUS Niederbonsfeld 2:4 (0:3)

Im letzten Hinrundenspiel haben wir uns in phasenweise strömendem Regen die Punkte 18-20 redlich verdient und eine tolle Hinrunde als Tabellenfünfter abgeschlossen.

Personell konnten wir erneut aus dem Vollen schöpfen, lediglich Sabine stand nicht zur Verfügung, für sechs weitere Spielerinnen blieb leider kein Platz im 15er-Kader. Uns erwartete bei RWE eine starke Offensivabteilung, weswegen wir gegenüber dem Velbert-Spiel auf ein 4-2-3-1-System umstellten. Ziel war es, das Mittelfeld dichter und körperlich robuster zu besetzen. Auf der anderen Seite ist auch uns nicht verborgen geblieben, dass RWE offensichtlich defensiv deutliche Schwächen hat, die wir insbesondere über die Außenpositionen angreifen wollten. Im Tor begann diesmal Sarah, davor Chrissie, Leonie, Gabi und Sammy in der Viererkette, als einzige Spitze Rabea. Auf die Doppelsechs haben wir Bhagi und Sophie gezogen, davor Lara, über außen Britta und Paulina. Auf der Bank saßen zunächst Cora, Mayra, Michelle und Natascha.

Wir waren von Beginn an präsent, gut organisiert, hatten bis zur 20. Minute viele gute Szenen, die noch nicht zum Erfolg führten, weil wir auf dem nassen Rasen in der ein oder anderen Situation noch Probleme in der Ballkontrolle oder mit dem genau getimeten Ball in die Tiefe hatten. Dosenöffner war ein Querschläger der Torfrau genau in die Füße von Lara, die den Ball schnell verarbeitete und über die Torfrau aus gut 25 Metern cool versenkte. Die Führung gab weiter Selbstvertrauen, wir haben vorne über die vier Offensiven früh angegriffen, dahinter gut zugestellt und so viele Bälle erobert. Das zweite Tor nur 6 Minuten später war eine herausragende Kombination aus aggressiv gewonnenem Zweikampf mit einfacher Weiterleitung von Bhagi auf Lara, die in der Folge die ganz feine Klinge auf Britta auspackte, den Zuckerpass vollendete unsere Nummer 9 mit Übersicht zum 2:0. Fortan waren wir weiter tonangebend, hatten hinten bis auf ein, zwei Stellungsfehler, die aber nicht ausgenutzt wurden, alles im Griff, waren hochkonzentriert. Dass Britta mit dem Pausenpfiff und ihrem auch schon 9. Saisontreffer noch auf 3:0 erhöhen konnte, rundete eine dominante erste Hälfte standesgemäß ab.

Auch heute gab es in der Halbzeitansprache wenig zu bemängeln, wir mussten uns eher mit einer Bestandsaufnahme der erlittenen Blessuren beschäftigen. Rabea hatte es nach einem Laufduell mit anschließendem Zusammenprall mit der RWE-Torfrau am schlimmsten erwischt, sie wollte es noch einmal versuchen,wir haben aber dennoch schon den ersten Wechsel und ihren Ersatz durch Natascha vorbereiten müssen. Uns war klar, dass RWE unmittelbar nach Wideranpfiff noch mal alles in die Waagschale werfen würde, wir wollten keinen Deut nachlassen, die Spielkontrolle behalten und möglichst schnell noch einen Treffer nachlegen.

Drei Minuten nach Wiederanpfiff ist uns dies bereits gelungen, Rabea erlief in einer Kontersituation einen Steilpass und schob die Kugel humorlos zur 4:0-Führung in die Maschen, bevor wir sie vorsichtshalber wie schon angedeutet auswechselten. Unmittelbar vor dem vierten Treffer mussten wir zwei brenzlige Situationen überstehen, da hatten wir definitiv auch das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite. In der Folge verflachte das Spiel immer mehr, wir haben es verpasst aus einer Vielzahl von guten Bällen in die Spitze ein Schützenfest zu entwicklen, da fehlte das Vertrauen und die Galligkeit im Abschluss. In der 57. Minute war für Bhagi mit Oberschenkelproblemen Schluss, für sie kam Michelle zum Einsatz und machte auf ungewohnter Position neben Sophie bis zum Schlusspfiff einen guten Job auf der Doppelsechs. In der 65. Minute haben wir in einem immer nickliger werdenden Spiel auch noch Paulina durch Mayra ersetzt. Wie aus dem Nichts fiel in der 69. Minute der Anschlusstreffer für RWE nach einer Ecke, da haben wir ein Gastgeschenk verteilt. Mit dem Schlusspfiff haben wir uns noch ein in der Entstehung viel zu billiges Gegentor gefangen.

Unterm Strich sind wir unserer Favoritenrolle aus tabellarischer Sicht gerecht geworden, haben über weite Strecken sehr abgeklärt gespielt und waren in der ersten Hälfte sehr effektiv, haben die Buden, die man in der jeweiligen Situation machen muss, auch gemacht. In der zweiten Hälfte war nach dem 4:0 nicht mehr ausreichend Dampf drin, die beiden Gegentore waren unnötig und trüben doch ein wenig das Gesamtbild.

Mit bereits 20 Punkten nach der Hinrunde hätten wir bei allem Wissen um und Vertrauen auf die Stärken dieser gewachsenen Mannschaft im Leben nicht gerechnet. Diese Punktausbeute ist keinesfalls glücklich, wir hatten eine lange und harte Vorbereitung, haben in fast allen Spielen mutigen und erfrischenden Offensivfußball gespielt, haben immerhin 37 Tore erzielt, eine tolle Tordifferenz, sogar die viertbeste Defensive, sehr beachtliche Details für einen Liganeuling, der in keinem Spiel an die Wand gespielt wurde, eine hervorragende Momentaufnahme. Daran hat jede einzelne in diesem qualitativ breit aufgestellten Kader ihren Anteil, auch wenn bei der ein oder anderen der Frust über geringe Einsatzzeiten sicherlich nachvollziehbar ist.

Am nächsten Wochenende reisen wir nach Rosellen zum Rückrundenauftakt, dort sind wir mit Sicherheit nicht der Favorit, aber nun in einer sehr komfortablen Ausgangsposition in Richtung Ligaverbleib und bestimmt an einem richtig guten Tag auch dort in der Lage zu punkten. Wir können spätestens jetzt ohne Druck spielen, wollen vielleicht das Zünglein an der Aufstiegswaage sein und auch in der Rückrunde das Maximum für uns herausholen.


 
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RE: Spielberichte Saison 2018/19

#14 von Pillendreher04 , 10.12.2018 18:39

SV Rosellen – SUS Niederbonsfeld 1:2 (0:1)

Dass wir beim Tabellenzweiten aus Neuss etwas mitnehmen können, dass es dazu aber einer außerordentlich guten Leistung gegen die mit Abstand beste Abwehrreihe der Liga bedurfte – das war uns schon vor der Abfahrt klar. Dieses Mal mussten wir kurzfristig auf Rabea verzichten, die es unter Woche nach ihrer Verletzung aus dem RWE-Spiel versuchte, ein Einsatz dann aber doch keinen Sinn machte. Wir hatten wieder einmal die Qual der Wahl, was die Zusammensetzung des Spieltagskaders betraf.

Wir haben uns lange beraten und dazu entschieden, vor Cora mit Chrissie, Leonie, Sophie und Bhagi in der Viererkette zu beginnen. Auf der Doppelsechs davor Sabine und Mariann, als Zehner Lara, links Gabi, rechts Paulina, vorne drin Britta. Als Auswechselspielerinnen standen Ronya, Natascha und Sammy im Aufgebot.

In sintflutartigem Regen haben wir uns auf den Weg gemacht, pünktlich zum Spielbeginn schlossen sich zum Glück die Schleusen. Mit satten 20 Punkten hatten wir vor dem Anpfiff keine Sorgen mehr nach unten, auf der anderen Seite in unserer ersten Landesligasaison auch keine Ambitionen nach oben. Wir wollten uns erneut teuer verkaufen, die Zweikämpfe suchen, annehmen, gewinnen und vorne zuschlagen, wenn sich uns eine Gelegenheit bieten sollte. Wir hatten nichts zu verlieren, wollten Rosellen so lange wie möglich ärgern und sie in Abwesenheit ihrer Goalgetterin vielleicht auf dem falschen Fuß erwischen.

Dass der Gastgeber deutlich besser eingespielt war als noch im Hinspiel, das haben wir relativ schnell gemerkt. Waren wir im Hinspiel noch eine große Unbekannte, so ist das aufgrund unserer Entwicklung nun komplett anders, wir werden ernst genommen, müssen gegen die Spitzenmannschaften jetzt natürlich das Maximum oder mehr abrufen. Schon im Hinspiel war das Spiel ausgeglichen, wir haben uns damals selbstverschuldet auf die Verliererstraße gebracht, das sollte uns in der Form möglichst nicht ein zweites Mal passieren.

Von Beginn an war Feuer in der Partie, wir wurden schon im Spielaufbau massiv unter Druck gesetzt, bekamen kaum Luft zum Atmen, haben aber defensiv von Beginn an hervorragend gestanden, die gesamte Mannschaft hat konsequent nach hinten mitgemacht, sodass es in den ersten zehn Minuten nicht brandgefährlich vor unserem Gehäuse wurde. Wir hatten den geforderten Mut, selbst offensiv tätig zu werden, hatten einige gute Situationen, wo wir Rosellen früh im Spielaufbau stören konnten, weil die Anspielstationen griffig markiert wurden. In der 10. Minute bekamen wir einen Freistoß aus gut und gerne 30 Metern zentraler Position zugesprochen. Sophie legte sich die Kugel zurecht und wuchtete diese nicht außergewöhnlich hart, aber sehr platziert unter den Querbalken. Kann frau vielleicht halten, muss sie aber nicht. Das war natürlich wieder einmal ein perfekter Start, der Rosellen nicht in Schockstarre fallen ließ, aber doch zumindest etwas Wirkung zeigte. Wir hatten sie sehr früh da, wo wir sie haben wollten. Nun kam es natürlich noch mehr darauf an, defensiv wachsam zu bleiben, um den Vorsprung möglichst lange zu halten. Rosellen musste was machen, tat dies auch, die Mittelfeldspielerinnen waren permanent unterwegs und anspielbar, wechselten oft die Positionen, da war es schon schwer den Überblick zu behalten und eine Zuordnung zu finden. Es war schon grandios zu sehen, mit wie viel Herz wir bis zum Halbzeitpfiff zu Werke gegangen sind, wie abgeklärt wir hinten zentral dicht gestaffelt gestanden haben, immer noch eine Grätsche setzen oder den Ball ablaufen konnten. Vorne hatte es Britta alleine natürlich schwer, weil wir defensiv so beschäftigt waren, sodass wir uns verständlicherweise das ein oder andere Korn zu Lasten der Offensive gespart haben. Nichtsdestotrotz zeigte sich Rosellen in hinterster Linie auch nicht wirklich sattelfest, wir hatten ein, zwei vielversprechende Situationen, wo wir leider mal wieder nicht schnell genug aus dem Abseits kommen oder durch Lara einen Abschluss aufs leere Tor nach einem Querschläger des Gastgebers, leider nicht genau genug, allerdings auch unter Bedrängnis aus bestimmt 30-35 Metern. Da Rosellen gut organisiert nachgeschoben hat, wäre dort viel Raum für einen weitern Nadelstich gewesen. Wir haben die erste Hälfte sehr konzentriert agiert, konnten nicht jeden Abschluss verhindern, haben uns aber mit Haut und Haaren gewehrt und sind nicht komplett unverdient mit der Führung in die Pause gegangen.

In der Halbzeit musste mal kräftig gelüftet werden für das, was mit Anpfiff der zweiten 45 Minuten auf uns zukommen sollte. Wir waren sehr zufrieden mit unserem Auftritt, haben daran appelliert, keinen Deut nachzulassen und die ersten Minuten gut geordnet zu überstehen. Uns war bewusst, dass die Uhr auf unserer Seite sein könnte, je länger wir gegentorfrei bleiben. Rosellen musste natürlich noch mehr investieren, wollten sie im Aufstiegsrennen nicht wertvolle Punkte gegen einen Aufsteiger liegen lassen. Personell mussten wir zunächst nichts verändern, alle waren hochmotiviert, sich weiter reinzuschmeißen und den Favoriten möglichst lange zu ärgern.

Die zweite Hälfte war dann ein Spiegelbild der ersten, Schwerstarbeit für unsere Defensivabteilung, wir haben als Mannschaft allerdings herausragend nach hinten gearbeitet, waren immer bereit uns Schrammen zu holen, zu leiden, sind mutig geblieben, haben weiterhin versucht spielerisch den ein oder anderen Akzent zu setzen. Wir hatten in Cora einen grandiosen Rückhalt, hellwach in den Situationen, wo es speziell auf sie ankam, spielte sehr gut mit und griff sicher zu. Nach einer Stunde haben wir den ersten Wechsel vorgenommen. Lara hatte bis dahin wieder ein sehr gutes Spiel gemacht, wir wollten die Mitte robuster besetzen, zogen Bhagi zu Sabine in die Zentrale, Sammy übernahm die gewohnte Linksverteidigerposition. Mariann spielte fortan die Zehnerposition. In der 69. Minute haben wir uns dann den Ausgleich gefangen. In zentraler Position haben wir rund 25 Meter vor unserem Kasten etwas den Überblick verloren, Sabine wollte in höchster Not einen Ball auf unsere rechte Seite wegspitzeln. Leider stand dort eine Gegnerin blank und hatte wenig Probleme zu vollenden. Sowas passiert und wäre in der Situation auch jeder anderen passiert. 20 Minuten vor dem Ende natürlich bitter, weil es keine klar herausgespielte Situation war, aber letztlich war das Remis aufgrund der Spielanteile alles andere als unverdient. Natürlich denkt man in so einer Situation dann, dass das Spiel noch komplett kippen könnte. Wir predigen aber immer, dass wir uns von Nackenschlägen nicht herunterziehen lassen dürfen, weil sich die Situation eben nicht dahingehend verändert, dass wir etwas (außer einem Spiel gegen ein Spitzenteam) zu verlieren haben. Chrissie war nach 71 Minuten mit ihren Kräften am Ende, Ronya übernahm zum zweiten Mal in dieser Saison mit Bravour die ungewohnte Rechtsverteidigerposition. Es war toll zu sehen, dass wir als Mannschaft eben nicht die Courage verloren und den Ausgleichstreffer schnell abgehakt haben. Paulina, die bis dahin eher defensiv gebunden war und Chrissie klasse unterstützte, nahm sich in der 72. Minute die Freiheit über rechts unwiderstehlich davonzuziehen, hatte in Höhe des Sechzehners noch den Blick für die mitgelaufene Bhagi, legte dieser den Ball mundgerecht in den Lauf, per Bogenlampe senkte sich die Kugel über die Torfrau ins lange Ecke, ein toller Spielzug mit viel Geschwindigkeit und großer Entschlossenheit zur erneuten Führung. In der letzten Viertelstunde hat dann jede einzelne die dritte oder vierte Luft unter die Flügel bekommen, wir haben das letzte Hemd auf dem Platz gelassen und uns über eine verdammt große Mentalität mit dem nächsten Auswärtssieg belohnt, zu dem auch Natascha noch ab der 80. Minute beitragen konnte, indem sie für Britta kommend vorne einige Bälle halten und für Entlastung sorgen konnte.

Der Jubel kannte auf unserer Seite nach dem Schlusspfiff natürlich keine Grenzen, das war eine disziplinarische Meisterleistung, mit der wir die nächsten Punkte auf der Habenseite verbuchen konnten. Für den Gastgeber war die Niederlage natürlich hart, was deutlich aus den Gesichtern abzulesen war. Wir geben zu, dass der Schiedsrichter sicherlich nicht gegen uns gepfiffen hat und dass eine Punkteteilung mit Sicherheit korrekt(er) gewesen wäre. Wir haben aber einfach ein Tor mehr geschossen und haben uns den Sieg mit einer unfassbaren Leidenschaft verdient.

Im letzten Spiel dieses Jahres haben wir nach vier Auswärtsspielen am Stück endlich wieder ein Heimspiel, der Geger kommt aus Schonnebeck, Anstoß ist am kommenden Sonntag um 13:00 Uhr. Wir wollen dann mit der Unterstützung möglichst vieler Zuschauer ein geniales Jahr 2018 zum Abschluss bringen und in die verdiente Winterpause gehen.

 
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RE: Spielberichte Saison 2018/19

#15 von Pillendreher04 , 13.01.2019 08:12

Stadtmeisterschaft Halle Damen Kreis Essen

Wir hatten uns bei den letzten Auftritten in der Halle in den Vorjahren nicht wirklich als ausgewiesene Hallenmannschaft präsentiert, hatten viel zu viele klare Chancen aus- und hinten einiges zugelassen. Deswegen hatten wir uns in der deutlich schwereren Vorrundengruppe mit RWE (Vorjahressieger), Futsalicious (Futsal-Spezialisten), Sportfreunde und Kray (Gastgeber) nicht viel ausgerechnet, zumal wir einen Monat nicht vor den Ball getreten und konditionell gerade erst wieder angefangen hatten durch Läufe in Eigeninitiative die Grundlagen für die Rückrunde zu legen. Wir wollten Spaß haben und uns mit Ball bewegen, unsere erste Platzeinheit steht erst am 25.01.2019 auf dem Programm.

Dass am Ende sogar der Turniersieg (und damit verbunden die Teilnahme an der ARAG-Hallenendrunde am 27.01.2019 in Remscheid) steht, ist überraschend, aber überragend und hochverdient. Wir haben über das gesamte Turnier tollen Fußball gespielt, hatten die Ruhe am Ball, haben uns gut bewegt, sehr stark verteidigt, vorne endlich Kaltschnäuzigkeit bewiesen und die Buden gemacht. Sarah hat uns im Halbfinale gegen Essen-West mit zwei gehaltenen Siebenmetern den Einzug ins Finale gesichert, wo wir den FC Kray zum Abschluss mit 3:1 besiegt haben. Großes Kompliment an alle für diese engagierte Leistung!

Aufgebot: Sarah, Sophie, Sammy, Amelie, Bhagi, Mariann, Mayra, Paulina, Rabea, Michelle

Die Spiele in der Vorrunde

RWE-SUS 0:1 (Paulina)
SUS-Sportfreunde 2:0 (Paulina (2))
SUS-Kray 1:0 (Paulina)
SUS-Futsalicious 4:2 (Mariann (2), Sammy, Bhagi)

Halbfinale

SUS- Essen-West 3:1 n.S. (Paulina, Sophie, Bhagi)

Finale

SUS-Kray 3:1 (Bhagi, Sammy (2))

 
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Torschützinnen Damen I Saison 2018/19

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