Leider hat die Saison für die U13 I-Mädchen nicht ganz erfolgreich begonnen. In Schönebeck setzte es eine knappe, vermeidbare, aber nicht ganz ungerechte 3:2 Niederlage.
Der erste Rückschlag traf uns schon vor dem Spiel: Britta, als Stütze für die Abwehr und Ballverteilerin im Mittelfeld gedacht, fiel wegen einer Oberschenkelverletzung aus.
Dennoch begannen wir konzentriert und druckvoll. Leider manchmal etwas zu druckvoll und offensiv, so dass unsere Abwehr bei den Kontern der Schönebeckerinnen ein ums andere Mal ins Schwimmen geriet. Aber nach etwa 10 Minuten traf Ludi zum 1:0 und die Welt war erst einmal in Ordnung. In der Folge gab es Torchancen auf beiden Seiten zu Hauf, allein Laura hatte mehrmals die Gelegenheit, die Führung auszubauen. Umso dümmer dann der Ausgleich: nach einem unglücklichen Handspiel traf Schönebeck mit dem anschließenden Freistoß, wobei aus meiner Sicht eine Spielerin im Abseits stand. Aber Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift, und so war denn wohl kein Abseits.
In der zweiten Halbzeit bekamen dann die Abwehrreihen das Spiel jeweils etwas besser in den Griff, so dass die Torchancen seltener wurden. Mitte der Halbzeit dann aber die Führung durch Schönebeck, weil die Stürmerin beherzt nachsetzte und einen Abpraller abstaubte. Fast im Gegenzug krönte dann Laura ihre gute Leistung und netzte nach einem schönen Angriff zum 2:2 ein. Und eigenlich waren wir danach durchaus am Drücker, fielen aber wieder in alte Fehler: ein Konter des Gegeners konnte von unserer Verteidigung nicht sauber genug geklärt werden und die kleine, aber spritzige Linksaußen der Schönebecker nutzte diese erneute Unsicherheit gnadenlos aus.
Fazit: spielerisch hatten wir heute mehr Defizite als gedacht, obwohl immer wieder auch mal wunderbar kombiniert wurde. Es hat leider nicht für einen Punkt gereicht, den wir uns eigentlich verdient hätten.


. Herzlichen Grückwunsch an alle Spielerinnen, hoffentlich sind die Verletzten bald wieder dabei.

, denen unsere Hochachtung gilt: man sah im Spiel nicht, dass hier der Erste gegen den Vorletzten auf dem Feld stand. 
